Seminardokumentation: Berechtigungsmanagement Markt: Rechte & Vergabeprozesse

Schwachstellen und Handlungsfelder im Markt • Verschärfte Anforderungen an Trennung von Funktionen, Aufgaben und Abläufen • Rezertifizierung von Rollen & Rechten

Ein funktionierendes Berechtigungsmanagement erfordert die Beteiligung und die Verantwortung der Fachbereiche. Im Markt entfalten diese Anforderungen eine besondere Wirkung, insb. aus Sicht der geforderten(„need-to-know"-Prinzip) und in der Praxis nicht immer stringent gehaltenen Trennung von Funktionen, Aufgaben und Abläufen. Entscheidend ist hier die (technische) Abbildung einer sauber strukturierten Organisation. Ist das nicht der Fall – und die Prüfungspraxis zeigt, dass das in den meisten Fällen zutrifft–, müssen die Verantwortlichen die vorhandenen Strukturschwächen bei der Vergabe, Überwachung und Rezertifizierung von Rechten auf ein Minimum reduzieren. Struktur- und Schutzbedarfsanalysen sowie deren Überführung in das Informationsrisikomanagement sind stark gefordert und entscheidend nach den neuen MaRisk und BAIT.

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
11.11.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

Prüfungsschwerpunkte bei Benutzerberechtigungen - Aktuelle Handlungsfelder

  • Prüfung beantragter Rechte – Organisatorische und technische Sicherstellung der minimalen Rechte
  • Anforderungen an die Zusammenarbeit zwischen dem Markt und der IT-Abteilung–Prüfung betroffener Prozesse und Funktionen hinsichtlich dem Risikogehalt

Saubere Berechtigungsvergabe - Wie schafft man ein einheitliches Funktionsverständnis?

  • Genehmigungs- und Kontrollprozesse - Sicherstellung, dass die Vorgaben des (IT-) Berechtigungskonzepts eingehalten werden - Häufige Schwachstelle: Ungenügende Kontrolle der Umsetzung im Zielsystem (BAIT 5 Tz.27)
  • Sicherstellung der Vergabe von Berechtigungen an Benutzer nach dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe - Klare Unterscheidung in personalisierte, nicht personalisierte und technische Benutzer und die Funktionstrennung im Rechtekonzept (BAIT 5 Tz. 25)

Relevante Handlungsfelder rund um Fragestellungen zum Berechtigungsmanagement und -prozess, anhand Erläuterungen durch Praxisbeispiele

  • Der Regelkreislauf des Berechtigungsmanagements
  • Aufbau eines Sollsystems - Verwaltung im Ist-System
  • Entwicklung und Implementierung eines Rechte-/Rollenkonzepts
  • Prozessablauf bei Personalveränderungen und bei Kompetenzänderungen

Doku verfügbar ab:

11.11.2020

Ihre Dozenten

David Rother
Referat Bankgeschäftliche Prüfungen 2
Deutsche Bundesbank


Jürgen Krug
IT-Revisor, stellv. Abteilungsleiter Zentralrevision
Frankfurter Sparkasse


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