Seminardokumentation: Kritische Analyse & Plausibilisierung von Dienstleister-Prüfberichten

Auswertung häufig mit Defiziten behafteter Berichte durch Revision, Dienstleistersteuerung und zentrales Auslagerungsmanagement • eigene Maßnahmen & Handlungspflichten

<p>Die auslagernden Institute m&uuml;ssen sich zunehmend (wesentliche) M&auml;ngel ihrer Dienstleister ankreiden lassen. Daher hat die Dienstleistersteuerung deutlich an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die <strong><span>kritische W&uuml;rdigung</span></strong> bzw. <strong><span>Plausibilisierung&nbsp;</span></strong>von <strong><span>Dienstleister-(Pr&uuml;f-)Berichten</span></strong> stellt die Beteiligten <strong><span>Dienstleistersteuerer</span></strong> und die <strong><span>Interne Revision&nbsp;</span></strong><strong><span>aber&nbsp;</span></strong>vor gro&szlig;e Herausforderungen. H&auml;ufig wird eine Bescheinigung nach IDW PS 951 vorgelegt und auf eigene verzichtet. Dieses Vorgehen wird aber von der Aufsicht zunehmend <strong><span>kritisch gesehen</span></strong>. Wie also k&ouml;nnen vorgelegte Berichte sachgerecht ausgewertet werden und wann m&uuml;ssen verpflichtend eigene Pr&uuml;fungshandlungen vorgenommen werden? Erfahrene Aufseher und Praktiker berichten aus aktuellen Pr&uuml;fungen. <strong><span>Das Seminar richtet sich an alle Beteiligten im Auslagerungsprozess.</span></strong></p>

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
01.04.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

Auslagerungsmanagement als Schwerpunkt der Neuen MaRisk und BAIT • aktuelle Prüfungserfahrungen

  • Anforderungen der MaRisk und BAIT an die Dienstleistersteuerung und die Interne Revision
  • Auswirkungen der neuen EBA-Guidelines on outsourcing arrangements
  • SREP-Zuschläge für potenzielle Mängel in der Dienstleistersteuerung und der Internen Revision
  • Anforderungen und Erleichterungen für (nicht) wesentliche Auslagerungen
  • Erwartungen an die Berücksichtigung von sonstigen Fremdbezügen (Berücksichtigung des § 25a KWG)
  • Hinweise bzgl. Dienstleister-Prüfungsberichten – Erfahrungen aus aktuellen 44er-Prüfungen

Plausibilisierung der Dienstleister-Berichte

  • Vollständige Ermittlung der Grundgesamtheit der Dienstleister-/Auslagerungssachverhalte (Auslagerungsregister!)
  • Effiziente und risikoorientierte Berichtsauswertung 
  • Sicherstellung der Einheitlichkeit der Berichtsauswertung im Institut durch Zentrales Auslagerungsmanagement
  • Risikoorientierte Ableitung der Berichtspflichten aus der Risikoanalyse: Welche Berichte müssen (zwingend) angefordert werden? 
  • Ableitung relevanter Service-Level-Agreements (SLAs) und sonstiger Informationen aus bankinternen Dokumentationen und Dienstleisterverträgen
  • Umgang mit fehlenden SLAs in Altverträgen
  • Auswertung der (Prüfungs-)Berichte in Bezug auf die Einstufung von Feststellungen
  • Dokumentation der Analyse/Erkenntnisse aus der Dienstleister-Berichterstattung
  • Kritische Würdigung – Sind die Ergebnisse nachvollziehbar? Indikatoren für eine potenzielle Notwendigkeit einer Vor-Ort-Prüfung durch die Interne Revision
  • Sicherstellung eines zeitnahen und einheitlichen Reporting an das zentrale Auslagerungsmanagement und an die Geschäftsleitung
  • Fünfecksbeziehung: zentrales Auslagerungsmanagement – Revision – Compliance – Vorstand – Interne Revision/Revisionsbeauftragter des Dienstleisters

Beurteilung der Funktionsfähigkeit der Dienstleister-Revision und der Prüfungsergebnisse Voraussetzungen für den Verzicht auf eigene Prüfungshandlungen 

  • Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Dienstleister-Revision – Beurteilung durch Dritte (z. B. Auszug aus Abschlussprüferbericht, gesonderter Prüfungsbericht mit Testat der MaRisk-Konformität nach IDW PS 951 Typ 2)
  • Eigene Prüfungshandlungen (u. a. Sichtung vorliegender Dokumente, Interviews beim Auslagerungsunternehmen, Plausibilisierung des Dienstleister-Prüfungsberichts)
  • Risikoorientierte, prozessunabhängige Prüfung und Beurteilung der Wirksamkeit und Angemessenheit des Risikomanagements, des internen Kontrollsystems sowie der Ordnungsmäßigkeit aller Aktivitäten und Prozesse im Zusammenhang mit Auslagerungen gem. AT 4.4.3 Tz. 3 in Verbindung mit AT 9 der MaRisk
  • Anpassungen im Follow-up Prozess notwendig?
  • Einfluss auf die risikoorientierte Prüfungsplanung (neue Prüffelder?)
  • Auswertung der Prüfungsberichte der Dienstleister-Revision: Aufnahme wesentlicher Feststellungen
  • Reporting der Ergebnisse im Quartals- und Jahresbericht

Doku verfügbar ab:

01.04.2020

Ihre Dozenten

David Rother
Referat Bankgeschäftliche Prüfungen 2
Deutsche Bundesbank


Thorsten Pegelow
Unternehmensbereichsleiter, Direktor Revision
Hamburger Sparkasse AG


Gisela Conrads
Direktorin Revision
Münchener Hypothekenbank eG


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