Seminardokumentation: MaRisk-Compliance KOMPAKT

Ausblick NEUE MaRisk 2020 ∙ Aktuelle Themen ∙ (aufsichts-)rechtliche Neuerungen und notwendige Anpassungen ∙ Erkenntnisse aus § 44er KWG Prüfungen (!)

Die MaRisk-Compliance Funktion nimmt Fahrt auf – in den letzten Jahren hatten sich die Vorgaben u. Inhalte zur Funktion nur schleppend weiterentwickelt. Mit bereits implementierten Mindeststandards konnte MaRisk-Compliance in den Instituten ohne hohen weiteren Mehraufwand umgesetzt werden. So ist in einigen Fällen die Effektivität der Funktion auf der Strecke geblieben. Dass eine Umsetzung der reinen Umsetzung halber, die keinen echten Mehrwert liefert, nur wenig Sinn macht, ist klar. Darauf reagieren mittlerweile die Häuser selbst sowie die Aufsicht. Daher lässt sich am Markt eine deutliche Weiterentwicklung erkennen. 

Erfahrene Beauftragte geben im Seminar wertvolle Hinweise u. neue Impulse zu einer prüfungssicheren und nutzenbringenden Ausgestaltung der MaRisk-Compliance Funktion. Das Seminar lässt Raum für Fragen u. fachl. Austausch. 

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
20.10.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

MaRisk-Compliance zwischen Pflicht und sinnvoller/notwendiger Kür

  • Erweiterte Aufgaben des Beauftragten aus MaRisk AT 4.4.2 sowie dem Fachgremiumsprotokoll und dessen (weiterer?) Anwendbarkeit.
  • Zurechnung von F3-/F4-Feststellungen im Rahmen von § 44er Prüfungen auf den Bereich Compliance und Ausweitung der Prüfung auf Compliance. 

1. Aktuelle Prüfungserkenntnisse/Hinweise aus § 44 KWG Prüfung 

Häufige (wesentliche!) Mängel aus aktuellen Prüfungen (durch die Interne Revision, externe Prüfungsgesellschaften und die Bundesbank). 

  • Hinweise zu möglichen neuen Prüffeldern und ihre Auswirkung auf prozessuale Anpassungen.

Zukünftige Feststellungen aktiv vermeiden: 

2. Rechtliches Monitoring: aktuelle Neuerungen mit Bezug zu MaRisk-Compliance 

Inwieweit bestehen die benötigten Kapazitäten und das notwendige Fachwissen in den Fachbereichen, um ein institutsspezifisch vollständiges und zeitnahes rechtliches Monitoring gewährleisten zu können? Interne Verantwortung des Beauftragten? 

  • (Wie) wird die aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung einbezogen? 
  • Rückschau: Erfolgreiches „Hinwirken“ bei bereits umgesetzten Neuerungen? U. a.: PSD II; EBA Guidelines Outsourcing; ...
  • Aktuell: Wesentliche rechtliche Neuerungen im Bereich MaRisk-Compliance; inkl. Umsetzungstipps und Praxis-Hinweisen zu prozessualen Anpassungen, u. a.: EBA Leitlinien zur Kreditvergabe und -überwachung. 

(!) Kernbereiche aus den MaRisk 2020 

  • Vorschau: Nach Aktualität, u. a.: Entgelte 2020; Entwicklung in der Rechtsprechung; ESG (!); ...

3. Notwendige prozessuale Anpassungen erkennen und unterstützen 

Anpassungsnotwendigkeiten aufgrund von: Mängeln, Feststellungen und Empfehlungen; institutsbedingter Neustrukturierungen, Umsetzung rechtlicher Neuerungen

4. Unterlagen effektiv aktualisieren 

Risikoanalyse 2.0 (?) 

Aufsichtskonforme und sinnvolle Ausgestaltung der Risikoanalyse: Die „Berücksichtigung von Risikogesichtspunkten“ ist eine der zwingenden Vorgaben aus den MaRisk. In der Ausgestaltung ist der Beauftragte aber frei. Bewertung und Aktualisierung kann daher selbst bei der Nutzung von Musterunterlagen eine Herausforderung darstellen. 

  • Erhalten Sie wertvolle Impulse zu notwendigen Anpassungen und Risikoeinschätzungen bei Neuerungen.  

Jahresüberwachungsplan und (erforderliche?) eigene Überwachungshandlungen 

Nach wie vor ist unklar, inwieweit die MaRisk-Compliance Funktion eigene Kontrollen durchführen muss. Reicht für das Hinwirken“ auf die Implementierung wirksamer Verfahren zur Einhaltung der für das Institut wesentlichen rechtlichen Regelungen und Vorgaben und entsprechender Kontrollen der Rückgriff auf weitere Kontrolleinheiten aus? 

  • Wie wird kontrolliert (bzw. wer kontrolliert), ob das „Hinwirken“ erfolgreich war?

5. Mindest-Befugnisse und frühzeitige Einbindung des Beauftragten 

Bei Neu-Produkt-Prozessen (AT 8.1) und bei der Änderung betrieblicher Prozesse und Strukturen (AT 8.2) sollte der Beauftragte frühzeitig (!) in der Vorlage der Dokumentation eingebunden sein. Spannender ist der Einbezug bei wesentlichen Änderungen von Regelungen. Wie kann hier eine aufsichtskonforme und risikoorientierte/risikoadäquate Umsetzung gewährleistet werden? 

  • Was sind ausreichende Befugnisse“? Superkontrollinstanz oder zahnloser Tiger, keine Handhabe oder Haftungsrisiko, hier zählt die konkrete Ausgestaltung
  • Stellenbeschreibung: Aussagen zu Kontrollmöglichkeiten; Weisungsbefugnissen und ähnlichen Vorgaben?

6. Effektives Berichtswesen  

Notwendige Verknüpfung von Risikoanalyse, Kontrollplan und Jahresbericht. Mindestinhalte und sinnvolle (!) Kommunikation in Richtung Vorstand und Aufsichtsrat. 


Anpassung des Programms aus Aktualitätsgründen möglich!

Doku verfügbar ab:

20.10.2020

Ihre Dozenten

Marc Stränger
Abteilungsleiter Compliance
Sparkasse Krefeld


Klaus Weidner
Compliance-Beauftragter
National-Bank AG


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