Seminardokumentation: Schlanke Revisions- & Prüfungs-Prozesse

Konkrete (Kosten-)Einsparpotenziale erkennen/nutzen (schneller, weniger, kürzer, automatisiert) • Sofort wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung des Prüfungsprogramms

Da die Interne Revision mit der Anforderung „alle Aktivitäten & Prozesse zu prüfen" vor einer (insbesondere für kleinere Revisionseinheiten) schier unlösbaren Aufgabe steht, müssen konkrete (Kosten-)Einsparpotenziale erkannt und konsequent genutzt werden. Insbesondere zunehmende Vorgaben zur Ausgestaltung der Revisionsfunktion (u.a. mehr ex ante-Risikoanalysen und vermehrte Projekteinbindung) sind zu berücksichtigen. Im Spannungsfeld mit den nicht(!) mitwachsenden Ressourcen gilt es, Neuerungen in der aktuellen Regulatorik (u.a. MaRisk-Novelle, EBA-Leitlinien) mit Augenmaß umzusetzen und damit einhergehend die Revisions- und Prüfungsprozesse risikoorientiert zu verschlanken. Erfahrene Revisionspraktiker zeigen konkrete Maßnahmen zur Sicherstellung des Prüfungsprogramms und vielfach noch zu wenig genutzte Erleichterungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
06.10.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

Konkrete (Kosten-)Einsparpotenziale durch schnellere, weniger, kürzere und automatisierte Prüfungen in Abhängigkeit des inhärenten Risikos des Prüffelds

  • Zunehmende Ausweitung der Prüfungsaufgaben und Prüffelder durch steigende aufsichtiliche Vorgaben bei gleichzeitig sinkenden Prüferkapazitäten
  • Steigende Komplexität des Prüfungsuniversums durch zunehmende Anzahl und Wesentlichkeit der vorhandenen Risiken im Institut 
  • Anpassung der Struktur der Revisionsabteilung an das spezifische Risikoprofil – Praxis-Hinweise zur Verteilung der Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen innerhalb der Revision; Praxisbeispiel IT-Know-How der Revision
  • Erforderliche organisatorische Regelungen für direkte, übersichtliche, automati-sierte und risikoorientierte Informationsweiterleitung an die Interne Revision
  • Entwicklung einer (risikoorientierten) Prüfungslandkarte: Definition Beobach-tungsfelder, Risikobewertung auf der Basis von Geschäftsmodell/ -aktivitäten sowie laufende Fortschreibung der Risikobewertungsverfahren je Prüffeld
  • Effektive Steuerung der Prüferkapazitäten nach Höhe des Risikogehalts des Prüffelds: Zunehmende Relevanz eines Mapping der gewonnenen Prüfungs-Erkenntnisse unter Einbeziehung von Risikokultur und Risikoappetit im Institut
  • Aufsichtskonforme (!) Verlängerung der Prüfungsturni; deutliche Verschlankung /Verkürzung von Prüfungen bei Prüffeldern ohne bzw. mit geringem Risiko 
  • Ganzheitliche Betrachtung der Prüfungsbereiche durch Vernetzung der Prüfungsfelder untereinander; risikobasierte Erhöhung der Prüfungstiefe

Notwendige Änderungen in den Revisions- und Prüfungs-Strukturen zur Sicherstellung des Prüfungsprogramms am Beispiel ausgewählter Prüffelder 

  • Prüfung entlang risikobehafteter Prozesse der Prüfungslandkarte; Risikoorientierte Ressourcenaufteilung
  • Inwieweit führen Prüfungsergebnisse in einem Prüffeld zur Verringerung der Risikobewertung/des Prüfungsrisikos und damit zu einer (automatischen) Erhöhung der Prüfungssicherheit in einem anderen Prüffeld?
  • Prüffeld Kreditgeschäft: Schlanke Kredit-Prüfungen; wirksame Frühwarn-verfahren; Fehler in den Kreditprozessen erkennen; Ausfallrisiken vermeiden. 
  • Prüffeld Auslagerungen: Risikoorientierte Prüfung des Auslagerungsmanagements und der Auslagerungsüberwachung; Veränderungsbasierte Prüfung von Risikoanalysen und Dienstleister-Berichten
  • Prüffeld Risikoinventur: Ergebnisüberleitung aus der Prüfung der Risikoinventur-prozesse auf die Risikobewertung der Prüffelder des gesamten Prüfprogramms
  • Prüffeld wesentliche Prozesse: Einsatz von Schlüsselkontrollen zur deutlichen Verschlankung der Revisions- und Prüfungs-Strukturen

(Ungenutzte) Verschlankungspotenziale in den Revisions- und Prüfungsprozessen

  • Potenziale für konkrete Zeit- und Kosten-Einsparungen in den Revisionsprozessen und Prüfungshandlungen erkennen und nutzen
  • Nutzung von effizienten und risikoadäquaten Stichprobenverfahren und Prüfungssoftware in der Revisionsarbeit: Höhere Prüfungssicherheit – aussage-kräftige Prüfungsergebnisse – risikoorientierte Vorgehensweise – häufige Fehlannahmen (u.a. bzgl. Stichprobenumfang und Prüfungssicherheit) und optimales Prüfungs-Design
  • Stichprobenauswahl: Bewusste oder repräsentative Auswahl versus Zufalls-auswahl – Einfluss der Stichprobenparameter auf den Stichprobenumfang
  • Festlegung von Wesentlichkeitsschwellen unter Berücksichtigung des Gesamtrisikoprofils der Prozesse und Organisationseinheiten; konsequente, aber prüfungssicher dokumentierte Nichtprüfung unwesentlicher Sachverhalte)
  • Ableitung von („administrationsbefreiten“) Kurzprüfungen – Systematische Berücksichtigung und Ausgestaltung der IKS-Bausteine & Schlüsselkontrollen in Revisionsprüfungen
  • Praxisbericht: Standardisierte Risiko-Kontroll-Matrix als Grundbaustein für ein Revisionscockpit und eine strukturierte Berichterstattung an die Gremien & Fachbereiche

Doku verfügbar ab:

06.10.2020

Ihre Dozenten

Thomas Maurer
Leiter Interne Revision
Münchner Bank eG


Jan Meyer im Hagen
Senior Consultant/Prokurist, Certified Internal Auditor
FCH Consult GmbH


Michael Claaßen
Bereichsleiter Interne Revision
Volksbank Marl-Recklinghausen eG


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