Seminardokumentation: (Un)Zulässige Zuwendungen im Wertpapiergeschäft

Welche monetären/nicht monetären Zuwendungen sind (noch) erlaubt? - (Aufsichtsrechtliche) Anforderungen an das Zuwendungs-, Verwendungs- und Maßnahmenverzeichnis

Provisionsbasierte Beratung im Wertpapiergeschäft – seit Jahren ein „europäischer“ Zankapfel und durch die Regelungen von MiFID II gesetzgeberisch erneut eingegrenzt und verschärft. Welche Zuwendungen sind (noch) erlaubt, welche nicht? Insbesondere das Merkmal der Qualitätsverbesserung lässt weiter Interpretationsspielraum und wartet auf weitere Konkretisierung durch die Aufsicht. Wann und wie müssen Zuwendungen offen gelegt und wie konkret verwendet werden? Das Seminar behandelt u. a.  praxisrelevante Fragen zu (un)zulässigen/monetären bzw. (geringfügigen) nicht monetären Zuwendungen, den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Zuwendungs-, Verwendungs- und Maßnahmenverzeichnis. Erfahrene Referenten geben hilfreiche Hinweise zur Vermeidung aufsichtsrechtlicher Monita anhand aktueller Prüfungserkenntnisse.

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
22.06.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

  • Welche Arten von Zuwendungen unterfallen dem Zuwendungsbegriff nach BT 10 MaComp?
  • Welche Arten von Zuwendungen gehen im Hause ein? 
  • Erfolgt eine korrekte Einordnung (Geringfügig? Monetär? Verbesserung der Qualität der Dienstleistung?)
  • Erfolgte eine Bewertung der nicht geringfügigen nicht monetären Zuwendungen? 
  • Fachliche Konnexität (Anlageberatung, beratungsfreies Geschäft)
  • Aufteilung in homogene Kundengruppen erfolgt?
  • Umgang mit Staffelprovisionen
  • Behandlung von Researchleistungen
    • Wie wird das genutzte Research eingestuft?
  • Anforderungen an die Qualitätsverbesserung 
    • Zweigstelle/Filiale „per se“ qualitätsverbessernd?
    • Filialprivileg künftig weiter aufrechthaltbar?
    • Auslegung von Begrifflichkeiten, z. B. „Konkreter Vorteil für den Kunden“ und „andere fortlaufende Dienstleistung mit wahrscheinlichem Wert für den Kunden“?
    • Darlegung im Verwendungsverzeichnis erfolgt?
  • Informations- und Offenlegungspflichten (ex ante, ex post)
  • Knackpunkte beim Zuwendungs-, Verwendungs- und Maßnahmenverzeichnis
    • Fortlaufenden Führung und fristgerechte Erstellung gewährleistet? (Was bedeutet fortlaufend und zeitnah?)
    • Wurde eine Planung/Prognose für das Folgejahr vorgenommen?
    • Umgang mit nicht verbrauchten Zuwendungen? Wann und unter welchen Bedingungen ist eine Übertragung ins nächste Jahr zulässig?
    • Ergibt sich ein Überschuss, kann dieser in den Folgejahren qualitätsverbessernd investiert werden?
    • Zuwendungsverzeichnis
      • Fortlaufend (vierteljährlich, halbjährlich oder gar jährlich ausreichend?)
    • Verwendungsverzeichnis
      • Zuordnung auf Einzelkundenbasis oder Bildung von Kundengruppen?
      • Regelbeispiele Filialnetzwerk
    • Maßnahmenverzeichnis
      • Aufsichtskonforme Dokumentation erfolgt?
      • Unterscheidung zwischen einmaligen, wiederkehrenden und dauernden Maßnahmen
      • Abgleich mit Interessenkonflikt-Policy?
      • Unverzügliche Fertigstellung nach Abschluss des Geschäftsjahres!
  • Besonderheiten bei der Finanzportfolioverwaltung 
    • Offenlegung geringfügig nicht monetärer Vorteile 
    • Prozess für Auskehrung monetärer Zuwendungen
  • Aufbewahrungsfristen (fünf oder sieben Jahre?)
  • Prüfungserkenntnisse aus externer Prüfung – Auffälligkeiten – typische Fehlerquellen

Doku verfügbar ab:

22.06.2020

Ihre Dozenten

Lukas Zimpfer
Verbandsprüfer und Mitglied der Facharbeitsgruppe WpHG/Depot Prüfungsaußendienst
Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.


Daniela Krainz
Leiterin Kapitalmarkt Compliance
Landesbank Baden-Württemberg


David Paal
Compliance-Officer WpHG-Compliance Privat- und Firmenkundengeschäft
Deutsche Bank AG


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