Nachlass - Betreuung - Vorsorgevollmacht

(Haftungs)Risiken (er)kennen und vermeiden - Best Practise bei der Kontoführung besonderer Kontobeziehungen

Vorsorgevollmachten und Betreuung nehmen bei der Kontoführung von Banken und Sparkassen ein immer größeres Spektrum ein. Welche Vollmachten (privatschriftlich oder notariell) mit welchen Formulierungen können bzw. müssen von den Häusern akzeptiert werden? ...  Auch die Abwicklung von Nachlasskonten stellt die Kreditinstitute häufig vor größere Herausforderungen, insbesondere bei streitigen Erbengemeinschaften oder etwa bei Auslandsbezug. Bei fehlerhaftem Agieren können schnell Regressansprüche auf die Häuser zukommen. Unsere langjährig praxiserfahrenen Referenten geben praxisgerechte Antworten und Tipps wie unklare oder gar streitige Konto- und Verfügungsverhältnisse rechtssicher geführt bzw. abgewickelt werden können. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aus den Bereichen Markt(folge), Revision, Compliance und Recht. 

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

150,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 17:00 Uhr

Umgang mit Vorsorgevollmachten/Patientenverfügungen

  • (immer) notariell, Mustervollmacht des ZKA oder auch privatschriftlich? Was kann bzw. muss die Bank akzeptieren? 
  • Klare und rechtssichere Ausgestaltungen in der Praxis 
  • Umgang mit aufschiebend bedingten bzw. einschränkenden Klauseln
  • Praxisproblem Geschäftsunfähigkeit des Vollmachtgebers
  • Haftungsrisiken: Fehlinterpretation, Vollmachtsmissbrauch, widerrufene Vollmachten - Best Practise und Tipps zur Risikobegrenzung

 Kontoführung von betreuten Kunden

  • Betreuerausweis und/oder Beschluss? –wann ist eine wiederholte Vorlage erforderlich, ratsam bzw. überhaupt noch zulässig (BGH)?
  • Verfügungen, Online-Banking, kartengestützter Zahlungsverkehr: rechtssicher agieren bei genehmigungspflichtigen / freien Verfügungen, Einwilligungsvorbehalt, widersprechenden Verfügungen Betreuer - Betreuter, bestehenden Vollmachten, (Verdacht der) Geschäftsunfähigkeit …
  • Beendigung der Betreuung: (weiter bestehende) Befugnisse des Betreuers, Haftung der Bank bei Nichtkenntnis
  • Geldanlagen in Wertpapieren? Welche Genehmigungserfordernisse bestehen?

 Effiziente und rechtssichere Nachlassabwicklung

  • Erblegitimation: eröffnetes eigenhändiges Testament oder Erbschein – was darf/kann/muss die Bank/Sparkasse als Nachweis verlangen? - Umgang mit ausländischen Urkunden – EU-Nachlasszeugnis in der Praxis – Sonderproblem: Testament im Schließfach!?
  • „Knifflige“ Erbfallgestaltungen und Best Practise Tipps fürs Handling: streitige Erbengemeinschaft, querulatorische Erben – Vor-/Nacherbschaft - Testamentsvollstreckung – minderjährige Erben u. Nachlasspflegschaft - Auskunftsanfragen von Miterben – Vertrag zu Gunsten Dritter – Kontoumschreibung auf Bevollmächtigte – Erbabwicklung mit Vollmacht – Erbschaftssteuermeldung (EuGH v. 14.04.2016)
  • Maximale Rechtssicherheit vs. effiziente Kontoführung:  Verfügungen vom Nachlasskonto z.B. trans- und postmortalen Vollmachten, Beerdigungskosten, Rücküberweisung Rente (Achtung: BSG vom 22.02.2019 bei aufgelösten Konten!) …
  • Tipps für eine vorausschauende Gestaltung von Konten und Verfügungs-/Vertretungsregelungen durch die Bank

Konditionen und Organisatorisches

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Den Zugangslink nebst Code erhalten Sie am Vortag des Seminars. Dieser ermöglicht Ihnen die Teilnahme am Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung finden Sie unter MeinFCH. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine „Teilnahme“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern ansonsten nicht gestattet ist und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

ONLINE-Veranstaltung mit ZOOM
die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail in Nutzung über Plattform Zoom
Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

Ihre Dozenten

Kaspar Dreyer
Rechtsanwalt Referent Rechtsberatung
Sparkasse Bielefeld


Thomas O. Günther
Chefsyndikus/Rechtsanwalt LL.M. oec Beauftragte und Recht
Volksbank Köln Bonn eG


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