Prüfung des Auslagerungsmanagements (AT 9 NEUE MaRisk)

Prüfung Auslagerungsprozesse nach neuen MaRisk-Vorgaben • Erhöhte Anforderungen an das (zentrale) Auslagerungsmanagement • Häufige Schwachstellen

Durch die regulatorischen Neuregelungen (neue MaRisk, neue BAIT & EBA Guideline on Outsourcing) ist die Dienstleister-Steuerung (Auslagerungsmanagement) in Kreditinstituten zunehmend in den Fokus von Management-Entscheidungen gerückt, da mit den Auslagerungen vermehrt wesentliche Risiken einhergehen. Dadurch gewinnt auch die interne und externe Überprüfung von Auslagerungsprozessen an Bedeutung. Die von der Aufsicht erwarteten (Mindest-)Anforderungen wurden ebenso erhöht wie die Ausweitung der Prüfungsaktivitäten aufgrund aktueller Feststellungen in diesem Bereich. Die Referenten setzen sich kritisch mit häufigen Schwachstellen im Auslagerungsprozess auseinander und geben wertvolle Praxisempfehlungen zur revisionsfesten Umsetzung der neuen Vorgaben und zur Vermeidung von Feststellungen.

Inhaltsverzeichnis:

Nächster Termin

03.02.2022 Zoom 790,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 13:00 Uhr

Auslagerungen und Dienstleistersteuerung als neuer Schwerpunkt aufsichtsrechtlicher Prüfungen

  • Erste Erfahrungen aus der Prüfung der neuen Anforderungen an die Dienstleistersteuerung als Folge des neuen AT 9 der MaRisk, BAIT und der EBA-Guidelines on outsourcing arrangements
  • Erwartungen an die Implementierung und Weiterentwicklung des zentralen Auslagerungsmanagements sowie eines Auslagerungsregisters – Aufgaben und Verantwortlichkeiten
  • Beurteilung der Methodik zur Risikobewertung gem. BAIT und Risikoanalyse nach AT 9 der MaRisk – Wie ist die Einbindung in das OpRisk-Management sichergestellt und werden Doppelbewertungen vermieden?
  • Häufige Schwachstellen im Risikoanalyseprozess und in der Dienstleistersteuerung (zentral sowie dezentral)
  • Dokumentationserfordernisse sämtlicher (IT-)Auslagerungen und (IT-)Fremdbezüge
14:00 - 17:00 Uhr

 Prüfung von Auslagerungen und Dienstleistersteuerung aus Sicht der Internen Revision

  • Prüfung der bestehenden Prozesse im (zentralen) Auslagerungsmanagement
  • Identifizierung beabsichtigter und bestehender Auslagerungssachverhalte auf der Prüfungslandkarte
  • Vergleichbarkeit von einheitlichen Regelungen zur Herleitung der Risikoanalysen und Risikobewertung (gem. MaRisk bzw. BAIT) – Aufgabenstellungen für die Interne Revision
  • Erwartungshaltung der Internen Revision zum Umgang mit sonstigen Fremdbezügen von IT-Dienstleistungen und IT-Auslagerungen 
  • Hürden bei der Einbindung von Cloud-Services
  • Beurteilung der Einbindung der Internen Revision – u. a, Auswertung der Dienstleister-Prüfberichte, Umgang mit Risikoanalysen, Notwendige Erweiterung der Prüflandkarte, Verzicht auf eigene Prüfungshandlungen?
  • Beurteilung der vertraglichen Vereinbarungen – Anpassungsbedarf für Verträge infolge neuer MaRisk und BAIT – Umgang mit Altverträgen
  • Angemessenheit von Kontrollen – Festlegung von KPI im Vertragswerk und regelmäßige Kontrolle
  • Umgang bei Schlechtleistungen des Dienstleisters Überprüfung der Nachvollziehbarkeit der dokumentierten Handlungsoptionen, der Ausstiegsstrategien/-prozesse und Notfallplanung
  • Transparenz über bestehende Weiterverlagerungen und Implementierung entsprechender Prozesse
  • Auslagerungen und Nachhaltigkeit

Konditionen und Organisatorisches

Der Zugang zum Seminar erfolgt über Ihren persönlichen Nutzerbereich in meinFCH. Informationen zum Zugang und eine Anleitung erhalten Sie spätestens eine Woche vor dem Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung und die Seminardokumentation als PDF finden Sie ebenfalls unter meinFCH.

Bei der Anmeldung gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus dem demselben Haus bei zeitgleicher Anmeldung einen Rabatt von 20%.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass „Teilnahmen“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern nicht gestattet sind und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

ONLINE-Veranstaltung mit ZOOM
die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail in Nutzung über Plattform Zoom
Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

Nächster Termin

03.02.2022

10:00 bis 17:00 Uhr

Ihre Dozenten

Jürgen Krug
IT-Revisor, stellv. Abteilungsleiter Zentralrevision
Frankfurter Sparkasse


Holger Bewernick

Deutsche Bundesbank

Ihr Ansprechpartner

Jan Meyer im Hagen
Tel: +49 6221 9989 8 – 0
E-Mail: info@FCH-Gruppe.de

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