Schlanke § 18 KWG-Prozesse

Aufsichtsrechtliche Anforderungen/Schranken/Spielräume ● Praxistipps zur konsequenten Entschlackung der Anweisungen/Prozesse um fast 50% ● Deutliche Effizienzsteigerungen

 

Die Verantwortung für die risikoorientierte Ausgestaltung des Prozesses „Bonitätsprüfung/Offenlegung“ obliegt den Instituten. Die Praxis zeigt, dass hieraus resultierenden Möglichkeiten zur vertriebsorientierten Öffnung und Prozessoptimierung oftmals  zurückhaltend genutzt werden und die § 18 KWG-Arbeitsanweisungen vielfach nicht oder kaum verändert werden. Im Rahmen des Seminars werden die aufsichtsrechtlichen Pflichten und Anforderungen für den § 18 KWG-Prozess aufgezeigt und konkrete praxiserprobte Hinweise für eine (prüfungssichere) Entschlackung der internen Regelungen gegeben. Ein Praxisbericht zur konsequenten risiko- und sachgerechten Nutzung von Öffnungsklauseln (Entschlackung der 18er-Anweisung um fast 50%) sowie wertvolle Überprüfungsregeln werden dabei den Fachbereichen und der Revision an die Hand gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

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16.06.2020 Frankfurt/M. 790,00 €
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Seminarthemen und Agenda

Aufsichtsrechtliche Anforderungen • Neuerungen § 18 KWG-Prozessprüfungen

  • Anforderungen des § 18 KWG -  Schnittstelle zu MaRisk (Risikorelevanzgrenze)  - laufende Offenlegung
  • Erwartungen der Aufsicht an die Ausgestaltung der § 18 KWG-Prozesse:
    - Prüfung wirtschaftlicher Unterlagen
    - Bonitätsanalyse und Prüfung der (nachhaltigen) Kapitaldienstfähigkeit
    - Häufige Mängel und identifzierte Schwachstellen
  • Hohe Praxisrelevanz der unterschiedlichen KNE/GvK-Reichweiten 
  • Anforderungen des § 18a KWG vor dem Hintergrund der Wohnimmobilienkreditrichtlinie/ImmoKWPL
  • Neue Prüffelder zu den Kreditunterlagen nach neuer ImmoKWPL-Verordnung und EBA-Vorgaben zur Bonitätsprüfung
  • Erkenntnisse aus § 44er KWG-Prüfungen - Praxistipps zur Vermeidung von Prüfungsrisiken

Praxisbericht: Entschlackung und Nutzung der erheblichen Spielräume bei der vertriebs- und risikoorientierten Gestaltung der § 18 KWG-Prozesse

  • Prozess-/Vertriebserleichterungen im Firmenkundengeschäft: Konsequentere Nutzung der inzwischen weitreichenden Ermessensspielräume
    - Hinweise zur "Entschlackung" langjähriger § 18 KWG-Teilprozesse
    - Konsequent dokumentierte Nutzung der bestehenden Ermessensspielräume
  • Erforderliche Harmonisierung mit weiteren bestehen Verfahren/Prozessen: u. a. Risikoklassifizierungsverfahren, Votierungserfordernisse 
  •  Risikoorientierte und institutsindividuelle Umsetzung der § 18 KWG-Anforderungen 
  • Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter - Leitlinien statt starrer Arbeitsanweisung, von der Doppelvotierung zur Gemeinschaftskompetenz 
  • Konkrete Prozesshinweise für vereinfachte Verfahren: u. a.:
    - Rating-basierte Erleichterungen
    - Umfang der notwendigen Unterlagen (größenabhängige Regelungen)
    - Harmonisierung von redundanten Aufgaben
    - Abbau von Prozess-Formalismus (u .a. Authentizitätsnachweis, vereinfachte Unterschriftenregelung)
    - Qualitätsgewinn durch Standardisierung (Service Levels als Pflicht!)
    - Zeitgewinn durch Arbeitsteilung - wo sind Parallelprozesse möglich?
    - Vertriebsorientierte Kundenanalyse als Mehrwert

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminardokumentation, Erfrischungen, Mittagessen und ein Fachbuch, sofern dies unter dem Seminartitel links erwähnt ist. Das Fachbuch wird nur vor Ort ausgehändigt und kann bei Ausverkauf durch einen gleichwertigen Titel ersetzt werden. Bei der Teilnahme an mehreren Seminaren dieser Seminarreihe durch einen oder mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen erhalten Sie für jedes weitere Seminar € 50,- Rabatt.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir ein Bearbeitungsentgelt von 150,- €*. Bei Stornos nach diesem Zeitpunkt wird das gesamte Seminarentgelt fällig. Zur Fristwahrung müssen Stornos schriftlich bei uns eingehen. Kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin ist möglich. Umbuchungen auf ein anderes Seminar sind bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin kostenfrei, danach fällt ein Bearbeitungsentgelt von 150 Euro* an. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche, wenn die Absage mindestens zwei Wochen vor dem Seminartermin erfolgt. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Durch die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 7 CPE-Punkte als Weiterbildungsnachweis für Ihre Zertifizierung.

* zzgl. 19 % MwSt. ** inkl. 7 % MwSt.

Tagungsort

relexa Hotel Frankfurt/Main
Lurgiallee 2 in 60439 Frankfurt/M.
Telefon: 069 957 78-0
Fax: 069 957 78 878
http://www.relexa-hotel-frankfurt.de/

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Ihre Dozenten

Sascha Paschke
Bankgeschäftliche Prüfung
Deutsche Bundesbank


Thomas Esper
Geschäftsführer
S-Servicepartner Rhein-Main GmbH

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