(Sonder-)Prüfung Depot A: Prüffelder, Feststellungen & Best Practice

Aufbau wesentlicher Risikopositionen im Depot A im Niedrigzinsumfeld als Auslöser für 44er Prüfungen • Depot A-bezogene Erweiterung der risikoorientierten Prüfungsplanung

Auf der Suche nach renditeträchtigeren Investments bauen Kreditinstitute in der Niedrigzinsphase neue Risikopositionen auf und gehen dabei erhöhte Anlagerisiken ein. Somit rückt auch die (Sonder-)Prüfung des Depot A-Geschäfts in den Fokus der Aufsicht und Revision. Zu Beginn berichtet ein Bundesbanker über erweiterte Anforderungen ans Risikomanagement und neue Prüffelder (u.a. Immobilien(fonds)-Investments, Durchschaupflichten) im Depot A. Danach gibt ein Revisor Praxistipps zur Depot A-bezogenen Erweiterung der risikoorientierten Prüfungsplanung. Dabei greift er auf Ergebnisse der Risikoinventur zurück, nimmt eine Bewertung von Schlüsselkontrollen und Öffnungsklauseln vor, setzt sich mit typischen Depot A-Prüffeldern auseinander und stellt einen prozessorientierten Berichtsaufbau für ein durchgängiges Prüfungsverfahren im Depot A vor.

Inhaltsverzeichnis:

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29.10.2020 Frankfurt/M. 790,00 €
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Seminarthemen und Agenda

Depot A im Fokus der Bankenaufsicht: Verschärfte Anforderungen und Prüffelder in Sonderprüfungen

  • Aufbau von (neuen) Risikopositionen im Depot A im Niedrigzinsumfeld als Auslöser für eine intensivere Aufsicht – Erhöhung der Assetklasse Immobilien über Direktinvestments und Immobilienfonds
  • Der Neue-Produkte-/Neue-Märkte-Prozess als häufige Schwachstelle für das Risikomanagement
  • Einhaltung Depot A-bezogener MaRisk- und SREP-Anforderungen: u.a. Datenqualität im Depot A-Reporting • Auslagerungen (auf Spezialfonds) • Einbindung des Depot A in das IKS (Schlüsselkontrollen!)
  • Bewertung von Zinsänderungsrisiken (IRRBB) unter Beachtung des neuen BaFin-Zinsschock-Rundschreiben
  • Stärkere Betonung der adversen Szenarien und des Barwert(nahen)-Ansatzes in neuen Risikotragfähigkeit-Perspektiven – Relevanz für das Depot A?
  • Einfluss der ICAAP-/ILAAP-Leitfäden auf Steuerungsaktivitäten im Depot A
  • Prüfungsansätze: bislang selten umgesetzte Vorgaben aus BTO 1 der MaRisk zu Adressrisiken im Depot A • Erfassung von Credit Spread-Risiken • Abbildung von Spezialfonds in der Risikomessung (Durchschau!)
  • Immobilien(fonds) in der Eigenanlage als (Prüfungs-)Fokus der Aufsicht – aktuelle Erfahrungen

(dazw. 15 min. Kaffeepause; 13:00-14:00 Uhr gemeinsames Mittagessen)

Depot A-Prüfung durch die Interne Revision: Besonderheiten • Prüfungsansätze • Feststellungen

  • Erweiterung der risikoorientierten Prüfungsplanung auf das Depot A zwecks Vorbereitung auf (Sonder-)Prüfungen
  • Rückgriff auf Risikoinventur-Ergebnisse: Werden alle wesentlichen Depot A-  (z.B. Immobilien/-fonds) Risiken erfasst, bewertet und ins Gesamtrisikoprofil eingeordnet? • Inwiefern erfolgt die Abgrenzung der Risikoausprägungen und -ursachen im Depot A? • Inwieweit werden (un)erwartete Entwicklungen in der Geschäftsplanung erfasst?
  • Zur Würdigung von – bislang vernachlässigten – typischen Depot A-Risiken in der Geschäfts- und Risikostrategie
  • Bewertung und Dokumentation von Schlüsselkontrollen und Öffnungsklauseln in ausgewählten Prüffeldern (u.a. Asset Allocation, Limitsystem, Neue-Produkte-Märkte-Prozess)
  • Typische Prüffelder im Depot A: Abbildung von Immobilien(fonds)-Investments • Abwicklung, IKS und Marktgerechtigkeitskontrolle • Ausgestaltung von Stresstests (Governance, Dateninfrastruktur, Validierung)
  • Prüfungssimulation am Beispiel Spezialfonds: Passen die Anlagerichtlinien zur Institutsstrategie? • Liefert die Fondsgesellschaft zuverlässige Risikodaten? • Inwieweit erfolgt eine Risikoermittlung mittels Durchschauverfahren (auch für Immobilienfonds)? • Erfolgt die Überwachung vorab festgelegter Struktur- und Emittenten-Limite?
  • Ergänzende Überprüfung der Schnittstellen zwischen bestandsführendem Depot A-System und Meldewesen
  • Aufbau einer prozessbasierten Berichterstellung für ein nachvollziehbares Prüfungsverfahren im Depot A

(dazw. 15 min. Kaffeepause; ca.17:00 Uhr Ende des Seminars)

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminardokumentation, Erfrischungen, Mittagessen und ein Fachbuch, sofern dies unter dem Seminartitel links erwähnt ist. Das Fachbuch wird nur vor Ort ausgehändigt und kann bei Ausverkauf durch einen gleichwertigen Titel ersetzt werden. Bei der Teilnahme an mehreren Seminaren dieser Seminarreihe durch einen oder mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen erhalten Sie für jedes weitere Seminar € 50,- Rabatt.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir ein Bearbeitungsentgelt von 150,- €*. Bei Stornos nach diesem Zeitpunkt wird das gesamte Seminarentgelt fällig. Zur Fristwahrung müssen Stornos schriftlich bei uns eingehen. Kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin ist möglich. Umbuchungen auf ein anderes Seminar sind bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin kostenfrei, danach fällt ein Bearbeitungsentgelt von 150 Euro* an. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche, wenn die Absage mindestens zwei Wochen vor dem Seminartermin erfolgt. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Durch die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 7 CPE-Punkte als Weiterbildungsnachweis für Ihre Zertifizierung.

* zzgl. 19 % MwSt. ** inkl. 7 % MwSt.

Tagungsort

relexa Hotel Frankfurt/Main
Lurgiallee 2 in 60439 Frankfurt/M.
Telefon: 069 957 78-0
Fax: 069 957 78 878
http://www.relexa-hotel-frankfurt.de/

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29.10.2020

Ihre Dozenten

Thomas Maurer
Leiter Interne Revision
Münchner Bank eG


Dr. Markus Machill
Referat Bankgeschäftliche Prüfungen
Deutsche Bundesbank


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