Prüfung von Rating-Prozessen

Montag, 24. Juni 2019

Aktuelle Prüfungsansätze aufgrund von Erkenntnissen und Erfahrungen aus internen und externen Prüfungen von Rating-Verfahren in Sparkassen.

Bettina Hermes, Sparkassen-Betriebswirtin, Abteilung Kreditrevision, Sparkasse Essen.

I. Einleitung

Da die Risikoklassifizierungsverfahren (RKV) die wesentliche Grundlage zur Beurteilung des Adressenausfallrisikos bilden, werden sie regelmäßig sowohl von der internen Revision als auch von externen Prüfern einer System- oder Funktionsprüfung unterzogen.

Daneben stellen sie die Basis für eine Vielzahl von weiteren sich hieraus ableitenden Prozessen und Handlungen dar, z. B. für

  • Kreditkompetenzen
  • Risikoadjustierte Bepreisung
  • Risikofrüherkennungssystem
  • Sonstige Bearbeitungsprozesse im Kreditgeschäft

Aufgrund der in der Sparkasse Essen eingesetzten vielseitigen Risikoklassifizierungsverfahren von Standard Rating und Immobiliengeschäftsrating über KundenKompaktRating für kleinere Geschäftskunden zum KundenScoring für Privatkunden, ist eine umfangreiche Rating-Landkarte implementiert. Zusätzlich werden alle Leasinggesellschaften und auch große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 250 Mio. € oder Schuldscheindarlehen über ein entsprechendes Tool der RSU GmbH (Rating System Unit) geratet. Externe Ratingnoten werden nicht genutzt. [...]
Beitragsnummer: 2558

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