Thomas Jurk, Senior Consultant, FCH Consult GmbH
I. Einleitung
Die Implementierung eines angemessenen Internen Kontrollsystems (IKS) steht im Fokus der deutschen Bankenaufsicht, aber auch auf der Agenda der Vorstände und Aufsichtsräte. Die strategischen Maßnahmen der kommenden Jahre sind weiterhin von Kosteneinsparungs- und Effizienzsteigerungs-Programmen geprägt. Das IKS muss somit den schmalen Grat zwischen Aufbau und Weiterentwicklung zur Umsetzung der bankaufsichtlichen Anforderungen und den ökonomischen Zielen der Institute gerecht werden. Die geforderten Einsparpotentiale sind auch in den meisten Instituten vorhanden, müssen aber gefunden und nachhaltig gehoben werden. Die folgenden Erkenntnisse stammen aus der projekthaften Begleitung zahlreicher Institute im Rahmen der IKS-Optimierung.
II. Einsparpotentiale
1. Reduzierung von manuellen Kontrollhandlungen
Im Betriebsalltag werden viele Kontrollhandlungen manuell durch Mitarbeiter in den Filialen oder in der Marktfolge durchgeführt. Dies bindet Mitarbeiterressourcen, verlangsamt die Kundenprozesse und ist unheimlich fehleranfällig. Nicht selten wird im Rahmen einer Kontrollinventur eine Anzahl von bis zu 3.500 Kontrollen identifiziert. Im Durchschnitt benötigt eine Regionalbank allerdings nur 600 bis 800 Kontrollen und 80 bis 130 Schlüsselkontrollen zur Ausgestaltung eines angemessenen Internen Kontrollsystems. Die IKS-Weiterentwicklung bietet somit viel Optimierungspotential für die Institute. [...]
Beitragsnummer: 18210
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