Bilanzmanipulationen frühzeitig erkennen: Risikobereiche Bilanz & GuV

Bonitätskaschierung • Krediterschleichung bei Bilanzierung und/oder Bewertung • Branchenspezifische Manipulationsrisiken • Praxiserprobte Präventionshinweise

Bilanzmanipulationen rücken immer dann in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit, wenn es sich um pressewirksame Schadensfälle, wie z. B. im Fall Wirecard, handelt. Daneben gibt es aber eine Vielzahl weiterer Bilanzmanipulationen, insbesondere mittelständischer Unternehmen, die unmittelbar die kreditgebenden Institute treffen und deren Schadensumfang häufig unterschätzt wird. Eine praxisnahe Sensibilisierung der Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Firmenkunden/Analyse, Marktfolge, Problemkredite u. Kreditrevision bzgl. möglicher Manipulationspraktiken und deren Ansätze schafft eine gute Ausgangsbasis, dieses nicht zu unterschätzende operationelle Risiko deutlich zu minimieren. Sehr themenerfahrene Referenten geben in diesem praxisorientierten Seminar einen umfassenden Überblick über konkrete Praktiken und deren Früherkennung.

Seminarnummer: SE2303055 / 230355
Interessant für die Bereiche: Kreditgeschäft & Immobilienfinanzierung

Bonitätskaschierung/Krediterschleichung bei Bilanzierung und/oder Bewertung • Typische Praxisbeispiele 

  • Standortbestimmung zu Bilanzmanipulationen: u. a. Arten von Verstößen, Rechtsgrundlage, Ursachen, Täterprofile
  • Praktische Hinweise für eine frühzeitige Sensibilisierung und Verdachtsschöpfung hinsichtlich der Motive und Praktiken
  • Abschlussprüfer und Bilanzmanipulationen: Risikobeurteilung, Aufdeckung, Maßnahmen, Prüfer-Ranking: typische Frühwarnhinweise (Red Flaggs) Bilanz- und /GuV-seitige Risiko-/Problembereiche • branchenspezifische Manipulationsrisiken/-praktiken

Bilanz- und GuV-seitige Risiko-/Problembereiche • Branchenspezifische Manipulationsrisiken/-praktiken 

  • Bilanzielle Knackpunkte: u. a. in den Branchen Produktion (z. B. „aufgeblähte“ Vorratsbewertungen), Handel (z. B. Generierung von Scheinumsätzen), technologienahe Unternehmen (unzulässige Aktivierung von F + E-Kosten)
  • Auswirkungen von Verstößen auf die Rechnungslegung
  • Branchenunabhängige Manipulationspraktiken: u. a. Auslagerungen von Aufwendungen an Zweckgesellschaften, Einbuchung fiktiver Debitoren im Bereich zedierter Forderungen
  • Erkennen von Auffälligkeiten im Jahresabschluss und bankseitige Prüfungsmaßnahmen
  • Frage-Checkliste/Warnhinweise für vielfach vernachlässigte Risikofrüherkennung in Analyse/Kundengesprächen – u. a. zu Risikovorsorge, spezielle GuV-Positionen

Innovative Gestaltungsmöglichkeiten: verwischende Grenzen zwischen Bilanzpolitik und Bilanzmanipulation 

  • Bilanzpolitische Gestaltungsmöglichkeiten: welche Branchen sind dadurch besonders betroffen?
  • Analyse der Bilanzpolitik: Welche Rückschlüsse können daraus gezogen werden? u. a. Ausnutzung von Sachverhaltsgestaltungen, Ermessensspielräume, Bewertungswahlrechte, Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr
  • Besondere Gestaltungsspielräume bei verbundenen (inhaberdominierten) mittelständischen Unternehmen ohne Konzernabschluss und Personengesellschaften
  • Hinweise zu Auffälligkeiten im Anhang, Lagebericht, Prüfungsberichterstattung

    Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, online mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern einen verbandsübergreifenden Erfahrungsaustausch vorzunehmen.

10:00 - 13:00 Uhr

Der Zugang zum Seminar erfolgt über Ihren persönlichen Nutzerbereich in MeinFCH. Informationen zum Zugang und eine Anleitung erhalten Sie spätestens eine Woche vor dem Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung und die Seminardokumentation als PDF finden Sie ebenfalls unter MeinFCH.

Bei der Anmeldung gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus dem demselben Haus bei zeitgleicher Anmeldung einen Rabatt von 20%.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass „Teilnahmen“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern nicht gestattet sind und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.
Beachten Sie außerdem, dass bereitgestellte Aufzeichnungen unserer Seminare nur von den Personen genutzt werden dürfen, die für die Nutzung freigeschaltet wurden. Die Weitergabe von Aufzeichnungen kann Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Online-Veranstaltung mit Zoom.

Zoom ist der erste Anbieter von Videokonferenzlösungen, dessen Software im Jahr 2021 vom BSI nach dem internationalen Standard Common Criteria zertifiziert wurde. Der Zugang erfolgt über "MeinFCH". Sie erhalten rechtzeitig vor dem Seminar eine E-Mail mit einer Anleitung.

14.03.2023
Seminardokumentation als PDF
150,00 €
Ihr Ansprechpartner

Jürgen Blatz
+49 6221 99898 0
E-Mail: info@FCH-Gruppe.de

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BDO AG


Dr. Thomas Kohlhase
Senior Credit Analyst
Ampega Asset Management GmbH


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