NEUE MaRisk 2021

Konkretisierung der Anforderungen u.a. an Auslagerungen, notleidende Kreditengagements & Notfallplanung • Prozess-Anpassungen • Ausblick auf Umsetzungs-Fristen & Ziele

Die MaRisk gehen Anfang 2021 in die nächste Novellierung! Grund für die Überarbeitung sind u. a. diverse neue EBA-Leitlinien, die durch die neuen MaRisk teilweise direkten Einzug in die nationale Aufsichtspraxis erhalten. U. a. deutlich schärfere Grenzen für Auslagerungslösungen und die institutsinterne Überwachung von ausgelagerten Aktivitäten/Prozessen werden in den Vordergrund gestellt. Hinzu kommen neue Vorgaben zum Umgang mit notleidenden Krediten (NPL/ Forbearance-Engagements) und der Notfallplanung. Die Referenten zeigen praxisnah Einflüsse und Anpassungsbedarf aus den neuen MaRisk. Das Seminar hilft bei der Klärung von Auslegungsfragen, verringerten Spielräume und dient zur Vorbereitung auf externe Prüfungen. Es adressiert u. a. die Geschäftsleitung, die Bereiche Revision, Kredit, Risikocontrolling, MaRisk-Compliance & Grundsatz

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

15.03.2021 150,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 12:00 Uhr

Erwartungen der Aufsicht: Was steckt hinter den Neuen MaRisk?

  • EBA-Leitlinien als Haupttreiber für die MaRisk-Novelle
  • Ziel, Zweck und Proportionalität der neuen MaRisk
  • Neue Vorgaben für Auslagerungslösungen sowie zu erwartende weitreichende Ergänzungen und Konkretisierungen im AT 9 – Besonderheiten bei Mehrmandantendienstleistern
  • Anpassungsbedarf in den MaRisk aufgrund neuer EBA-Vorgaben zu notleidenden Krediten (NPL) und gestundeten Engagements (Forbearance Exposures)
  • MaRisk 2021 ?!: Neue Anforderungen an die Kreditvergabe und Kreditüberwachung durch weitreichende Konkretisierung in den neuen EBA-Leitlinien (Loan Origination & Monitoring)
  • Unmittelbare Anwendungspflicht versus mögliche Umsetzungsfristen der MaRisk-Novelle
12:45 - 14:45 Uhr

Auswirkungen der neuen MaRisk-Inhalte auf das Kreditgeschäft der Institute – neue, erweiterte EBA-Anforderungen mit teilweise hohem Umsetzungsaufwand und Prüfungsrelevanz

  •  Praktische Ansätze zur Umsetzung der EBA-Leitlinien zu notleidenden Krediten (NPL) und gestundeten Engagements (Forbearance) (EBA/GL/2018/06) in den neuen MaRisk
    - Neuerungen und Konkretisierungen aus den EBA-NPL-Leitlinien: u. a. bzgl. NPE-Definition, regelmäßige Ermittlung der NPL-Quote, NPL-Strategie und Risikopositionen,
    - Pflicht zur Erstellung einer Forbearance-Richtlinie- Darstellung von Schwerpunkten und Optionen,
    - Risikofrüherkennungsverfahren und Umgang mit Forbearance-Engagements - Neue Vorgaben für die Kreditweiterbearbeitung, die Intensivbetreuung und Kriterien für die Einstufung als Problemkredit – Überwachung notleidender Positionen und Abwicklungsmaßnahmen
    - Überwachung notleidender Positionen und Abwicklungsmaßnahmen
    - Konkretisierung der Mindestbestandteile und der Anwendung der Ergebnisse der Erlösquotensammlung
    - Sicherheiten: jährliche Überprüfung der bankinternen Sicherheitenrichtlinien. Adhoc Überprüfungen Problemkreditbearbeitung, umfangreiche Anforderungen an die Unabhängigkeit von Gutachter
    - Überprüfung der Kapitaldienstfähigkeit endfälliger Darlehen: u.a. Werthaltigkeit der Besicherung/Projekt, Gesamtverschuldung des Kreditnehmers – inwiefern müssen die Prozesse/Standards in der Kreditweiterberarbeitung angepasst werden?
    - Konkretisierung der Anforderungen an die Nutzung von Soforthandelslinien

  • Ausblick auf die Umsetzungsanforderungen der EBA-Leitlinien zur Kreditvergabe und -überwachung (Loan origination & Monitoring)
    - Klarstellungen des internen Governance- und Kontrollrahmens für die Kreditgewährung & Kreditentscheidung
    - erweiterte Anforderungen an die Kreditvergabeverfahren und Kreditwürdigkeitprüfung
    - Erwartungen an die risikobasierte Preisgestaltung von Krediten
    - Neue Vorgaben für die Bewertung von unbeweglichen/beweglichen Kreditsicherheiten
    - Mindestanforderungen an die laufende Überwachung der Kreditrisiken und Kreditengagements
15:00 - 17:00 Uhr

Praktische Herangehensweise an die Umsetzung und Prüfung der neuen MaRisk-VorgabenOutsourcing & Auslagerungsmanagement sowie Dienstleistersteuerung

  • Neue MaRisk-Anforderungen an die Prüfung des AT 9, Auslagerungen (Outsourcing) - zunehmende Komplexität der Dienstleister(über)Prüfung
    - U.a. Abgrenzung von (wesentlichen) Auslagerungen zu sonstigem Fremdbezug – Neuerungen zu Mindestinhalten von Auslagerungsverträgen, Informations- und Prüfrechten, Kündigungsrechten und Sicherheitsanforderungen – Ermittlung von Risikokonzentrationen und Grenzen von Auslagerungsmöglichkeiten?
    - Prüfungshandlungen bei (wesentlichen) Auslagerungen & Weiterverlagerungen (Problematik Drittstaaten)
    - Erweiterte formale und materielle Anforderungen: Risikoanalyse, Auslagerungsregister, Informationspflicht ggü. der Aufsicht, Neuregelung der Zugangs- Informations- und Prüfrechte der Bank, Exit-Pläne
  • Erweiterte Anforderungen an die Revision?
    - Prüfungshandlungen, Auswertungen, Ausrichtung Prüffeldlandkarte, Beurteilungen zur Funktionsfähigkeit der Internen Revision ausgelagerter Prozesse, „Prüfungsersatzhandlungen“(?!) beim Dienstleister (Leistbarkeit, Grenzen und Regeln)
  • Einbezug der MaRisk-Neuerungen in die zukünftigen Planperioden von Revision und Compliance
  • Verhältnis zwischen geplanter neuer MaRisk und den angepassten EBA-Guidelines zu Internal Governance und SREP
  • Zunehmende Bedeutung der Risikodaten (Datenqualität, Sicherstellung einer uneingeschränkten, jederzeitigen Abrufbarkeit)
  • Verschärfung der Anforderungen an die Risikoberichterstattung – inhaltliche Erweiterungen und Umgang mit den maximal tolerierten Produktionszeiten – Möglichkeiten zur Verbesserung der qualitativen Risikoberichterstattung
  • Interaktion zwischen geplanter neuer MaRisk und den angepassten EBA-Guidelines zu Internal Governance und SREP

Konditionen und Organisatorisches

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Den Zugangslink nebst Code erhalten Sie am Vortag des Seminars. Dieser ermöglicht Ihnen die Teilnahme am Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung finden Sie unter MeinFCH. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine „Teilnahme“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern ansonsten nicht gestattet ist und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

ONLINE-Veranstaltung mit ZOOM
die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail in Nutzung über Plattform Zoom
Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

Ihre Dozenten

Dr. Torsten Kelp
Bereich Bankenaufsicht, Referat BA 54
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht


Frank Günther
Senior Consultant Kreditregulatorik
FCH Consult GmbH


Thorsten Pegelow
Unternehmensbereichsleiter, Direktor Revision
Hamburger Sparkasse AG


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