Risikoanalysen bei Auslagerungen

Verpflichtender Analyse-Umfang und (Mindest-)Kontrollhandlungen • Neue Anforderungen aus MaRisk, BAIT und EBA-Leitlinien • Wesentlichkeitskriterien • Prozessverantwortung

Die MaRisk verpflichten dieInstitute im AT 9 im Rahmen einer Risikoanalyse die Wesentlichkeit der Auslagerungenfestzulegen und damit einhergehende Risiken zu identifizieren. Die Risikoanalyseist jährlich sowie anlassbezogen vom Prozessverantwortlichen zu erstellen,wobei die maßgeblichen Funktionen einzubeziehen sind. Nähere Angaben zurAusgestaltung werden in den MaRisk nicht gemacht, was für die InstitutenGestaltungsspielräume aber auch Unsicherheiten mit sich bringt. Bestandteil derRisikoanalyse ist die Bewertung des auszulagernden Prozesses, die spezifischenAuslagerungsrisiken sowie eine Überprüfung des Dienstleisters. Neben den MaRiskhat die EBA Guideline on Oursourcing veröffentlicht, welche nähere Angaben zurAusgestaltung der Risikoanalyse macht. Ein Bundesbanker sowie zwei Praktikergeben Ihnen kritische Praxistipps zum Umgang mit den Anforderungen.

Inhaltsverzeichnis:

Nächster Termin

02.11.2020 Hamburg 790,00 €
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Seminarthemen und Agenda

Anforderungen an die Risikoanalyse und Wesentlichkeitseinstufung von Auslagerungen

  • Umfangreiche (Mindest-)Anforderungen ananlass(un)abhängige Risikoanalysen (RA) nach AT 9 Tz. 2 der MaRisk
  • Anforderungen der BAIT an eine Risikobewertung
  • Geeignete Beurteilungskriterien zur Einstufungin (nicht) wesentliche Auslagerungen: Abgrenzungstatbestände (z. B. beiSoftwareFremdbezug und fachlicher Unterstützung) • Voraussetzungen fürabgestufte Prozessvorgaben
  • Beurteilung von Voll- und Teilauslagerungenbesonderer Funktionen
  • Plausible Dokumentation der Inanspruchnahme undinternen Prozesse zum Einstieg in künftige Prüfungshandlungen
  • Konkrete Hinweise zum Risikoanalyse-Prozess: u.a. unterschiedliche Bewertungskriterien
  • Vernachlässigungvon Risikokonzentrationen • unreflektierte Übernahme vonVerbandsmustern

Risikoanalyse-Prozess bei Auslagerungen

  • Zur Begriffsbestimmung für Risiko, Management, System und Analyse als Basis einheitlicher Risikoanalysen
  • Einordnung von Risikoanalysen in den internen Risikomanagement-Prozess – Steuerungskreislauf
  • Erörterung wichtiger MaRisk-Öffnungsklauseln im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit in der Risikoanalyse
  • Verbindung der Risikoanalyse zum Outsourcing mit der Beurteilung der Wesentlichkeit des Auslagerungsportfolios in der Risikoinventur
  • Bezug von Aus-/Weiterverlagerungsrisiken zum Gesamtrisikoprofil
  • Bedeutung von Auslagerungen für die Wertschöpfungskette im Geschäftsmodell
  • Relevanz für die Risikotragfähigkeit?



Ausgestaltung einer Risikoanalyse

  • Festlegung von geeignete Risikokategorien für die Ausgestaltung der Risikoanalyse 
  • Rückkopplung zum OpRisk-Management 
  • Besondere Anforderungen an die IT?
  • Konkretes Beispiel einer Risikoanalyse nach AT 9
  • Wirtschaftlichkeitsanalyse (u. a. Identifizierung interner Kostentreiber, Vergleichsangebote anderer Dienstleister)
  • Einbindung der relevanten Funktionen 
  • Wer muss zwingend eingebunden werden? 
  • Dokumentation und Schärfung des Rollenverständnisses
Prüfung der Angemessenheit und Aussagekraft von Risikoanalysen bei Auslagerungen

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminardokumentation, Erfrischungen, Mittagessen und ein Fachbuch, sofern dies unter dem Seminartitel links erwähnt ist. Das Fachbuch wird nur vor Ort ausgehändigt und kann bei Ausverkauf durch einen gleichwertigen Titel ersetzt werden. Bei der Teilnahme an mehreren Seminaren dieser Seminarreihe durch einen oder mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen erhalten Sie für jedes weitere Seminar € 50,- Rabatt.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir ein Bearbeitungsentgelt von 150,- €*. Bei Stornos nach diesem Zeitpunkt wird das gesamte Seminarentgelt fällig. Zur Fristwahrung müssen Stornos schriftlich bei uns eingehen. Kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin ist möglich. Umbuchungen auf ein anderes Seminar sind bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin kostenfrei, danach fällt ein Bearbeitungsentgelt von 150 Euro* an. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche, wenn die Absage mindestens zwei Wochen vor dem Seminartermin erfolgt. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Durch die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 7 CPE-Punkte als Weiterbildungsnachweis für Ihre Zertifizierung.

* zzgl. 19 % MwSt. ** inkl. 7 % MwSt.

Tagungsort

Empire Riverside Hotel Hamburg
Bernhard-Nocht-Straße 97 in 20359 Hamburg
Telefon: 040 31119-0
Fax: 040 311197-073
https://www.empire-riverside.de/

Nächster Termin

02.11.2020

Ihre Dozenten

Dr. Michael Schiwietz
Direktor Interne Revision
Bayerische Landesbank


Markus Wietzke
Teamkoordinator Zentrales Auslagerungsmanagement IT- und Dienstleistersteuerung (OE 2150)
Sparkasse Hannover


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