Zertifizierter IKS-Beauftragter

Fundiertes Know-how für IKS-Verantwortliche & Pragmatische Lösungsansätze in 4 Modulen

Die mittlerweile zahlreichen IKS-Vorgaben, wie z. B. eine geforderte IKS-Wirksamkeits-Überwachung, und drohende Konsequenzen, wie z. B. Kapitalzuschläge bei IKS-Mängeln, erfordern eine Systematisierung und Dokumentation des IKS, damit die Geschäftsleitung in regelmäßigen Abständen einen Bericht über den Zustand des IKS erhalten kann. Diesbezüglich wird eine Koordinierungsfunktion im Institut benötigt, welche sich um die zuvor beschriebenen Erfordernisse kümmert. Sie möchten Ihre Funktion aufbauen und/oder praxisnah vertiefen? Dann melden Sie sich an zu unserem neuen viertägigen Zertifikatsprogramm. Dieses bietet Ihnen eine Vertiefung Ihres Fachwissens und einen Qualifizierungsnachweis hoher fachlicher Spezialisierung. Unsere Referenten sind sehr erfahrene Experten im Themenfeld.

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

150,00 €
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Seminarthemen und Agenda

Das Zertifikatsprogramm setzt sich aus den folgenden 4 Modulen zusammen:


Modul 1Aufbau & Management einer IKS-Organisation

Knackpunkte & Herausforderungen bei der Professionalisierung des IKS 

Praktische Umsetzung der (erhöhten) IKS-Prüfungsanforderungen


Modul 2: Praktische Vorgehensweisen zur Implementierung eines IKS

Vorgehensweise beim Aufbau eines Prozessmanagements und Einführung eines internen Kontrollsystems - Chancen und Stolpersteine in Projekten 

IKS-Praxisbericht: Festlegung Schlüsselkontrollen & Risikozuordnung • systemunterstützte Kontrolltests • Reporting 


Modul 3: Der (zukünftige) IKS-Beauftragte 

Instrumente der IKS-Evidenz

Rolle der IKS-Evidenz & Vorkehrungen für eine effektive Kooperation im Institut 


Modul 4: IKS-Bewertung & Festlegung wesentlicher Prozesse

Praxisbericht zur Bewertung von Prozessrisiken 

Praxisbericht: Kontrolltests als Grundlage für die Bewertung der Angemessenheit und Effektivität des IKS 

Kontrolltests & Wesentliche Prozesse aus Sicht der Internen Revision

10:00 - 17:00 Uhr

Modul 1: Aufbau & Management einer IKS-Organisation


Knackpunkte & Herausforderungen bei der Professionalisierung des IKS (Michael Helfer)

Starke Impulse aus den bankaufsichtlichen Risikokulturanforderungen zur Systematisierung der erforderlichen Elemente, u. a. „Zentraler Lenkungsausschuss“ als wichtiger IKS-/Risikokultur-Bestandteil

Inkonsistenzen der vorhandenen Risikoanalysen als permanente Schwachstelle und hohes Kontrollrisiko(!)

Vorgehensweise beim Aufbau einer IKS-Prozesslandkarte (ca. 100 Schlüsselkontrollen) und Vernetzung mit dem Prüfungsuniversum (Revision), dem Kontrollplan (Compliance), der Steuerung der operationellen Risiken (Risikocontrolling) sowie den AT 8.2-Prozessen(!); Herstellung einer Kongruenz mit den Festlegungen des IT-Schutzbedarfs

Zielfoto IKS-Management/-Evidenz, Rahmenbedingungen, Hindernisse und bankaufsichtliche Anforderungen


Praktische Umsetzung der (erhöhten) IKS-Prüfungsanforderungen (Thorsten Pegelow)

Standardisierte IKS-Checkliste als Grundbaustein für das Revisionscockpit und(!) die strukturierte IKS-Berichterstattung nach § 25c KWG

Einbezug & Bewertung der IKS-Einflussfaktoren im Rahmen der Prüfungsplanung

Prüfung des Auslagerungs-IKS: Vorgehensmodelle, praktische Umsetzung, systematischer Einbezug in Planung, Prüfung & Reporting - Verschärfungen durch immer wieder neue MaRisk & BAIT

Darstellung der IKS-Mängel in Prüfungs-/Quartals-/Jahresberichten

Erfahrungsbericht: Einflussfaktoren auf Organisation & Prüfung des IKS durch die deutsche und europäische Aufsicht

10:00 - 17:00 Uhr

Modul 2: Praktische Vorgehensweisen zur Implementierung eines IKS


IKS-Praxisbericht: Festlegung Schlüsselkontrollen & Risikozuordnung • systemunterstützte Kontrolltests • Reporting (Regina Cordts)

Aufsichtsrechtliche Anforderungen

Abgrenzungen/Definitionen zu Kontrollen

Strukturierung von Prozessen zum Aufbau einer IKS-/Prozesslandkarte

Kontroll-Identifikations-Tool zur Herstellung von Referenzen zwischen Kontrollen & Risiken

Vorgehensweisen zur Identifikation von Schlüsselkontrollen

Systemgestützte Beurteilung von Angemessenheit und Wirksamkeit (IKS Self-Assessment), ergänzende Durchführung von risikobasierten Prozessanalysen

Zentrale Steuerung  für die Beurteilung von Angemessenheit und Wirksamkeit von Schlüsselkontrollen

Maschinelle Kontrollen i. V. mit prozessinhärenten Risiken vs. technische Kontrollen (IT-Risiken)

Zusammenarbeit mit weiteren Bereichen der 2. und 3. Verteidigungslinie (insbesondere OpRisk & Revision)

Einheitlicher (IKS-)Risikobericht für Vorstand und Aufsichtsrat/Prüfungsausschuss

10:00 - 17:00 Uhr

Modul 3: Der (zukünftige) IKS-Beauftragte


Instrumente der IKS-Evidenz (Michael Helfer)

Hohe Bedeutung der Prozesslandkarte für die Aufgabenwahrnehmung der IKS-Evidenz

Verwaltung einer strukturierten Risiko-Kontroll-Matrix

Einflussnahme auf die Vereinheitlichung der Wesentlichkeitsbegriffe und der Risikoanalysen, u. a. Zusammenführung „Wesentliche Änderungen“ (AT 8.2) mit „NPP“ (AT 8.1) und „Auslagerungen“ (AT 9)

Hohe Bedeutung und Praxistipps für die Implementierung eines zentralen Veränderungsprozesses unter Einbeziehung des Rechtsmonitorings und der IT-Changes

 

Rolle der IKS-Evidenz & Vorkehrungen für eine effektive Kooperation im Institut (Michael Helfer)

Inhalte der IKS-Rollen im Institut, u. a. Aufgaben jeweils der ersten, zweiten und dritten Verteidigungslinie - Zusammenspiel aller Beteiligten 

Vertiefende Darstellung der Vorgehensweise bei der Entwicklung, Integration und Förderung eines angemessenen Rollenmodells nach dem „Three-Lines-of-Defense“-Modell

Konkrete Aufgaben der IKS-Evidenz, u. a.

  • Regelmäßige Aktualisierung des IKS-Regelkreislaufs
  • Management der Angemessenheits- und Wirksamkeitsbeurteilung der modellierten Kontrollen durch Testing der Kontrollen auf Basis der im IKS-Rahmenwerk festgehaltenen Vorgaben
  • Vorgaben für die Definition und Dokumentation von Grundgesamtheiten für das Testing der Kontrollen in Abstimmung mit den Fachbereichen
  • Kommunikation und Abstimmung des Testings mit den Fachbereichen
  • Dokumentation der Ergebnisse der Angemessenheitsbeurteilung und des Testings u. a. in der Risiko-Kontroll-Matrix
  • Vorgaben für die Einstufung von Kontrollschwächen und Ableitung von Vorschlägen für Maßnahmen bei Identifikation von Kontrollschwächen
  • Abstimmung der aktualisierten Risiko-Kontroll-Matrix
  • Erstellung und Berichterstattung des IKS-Jahresberichts 

Tipps für den Umgang mit Zielkonflikten und Widerständen

10:00 - 17:00 Uhr

Modul 4: IKS-Bewertung & Festlegung wesentlicher Prozesse


Praxisbericht zur Bewertung von Prozessrisiken (Verena Morio)

Vorgehensweise zur Erstellung eines risikoorientierten IKS 

Sicherstellung einheitlicher Vorgaben – Operationelle Risiken als Grundlage

Quantifizierung von Prozessrisiken: Herausforderungen bei der Berechnung von Schadenhöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten – Unterscheidung Brutto- und Nettorisiken sowie „Normal und Worst Case“ 

Behandlung prozessübergreifender Risiken


Praxisbericht: Effektive Durchführung, Bewertung und Supervision der internen Kontrollen (Thomas Kredel)

Kontrollprüfungen (Supervision) durch risikoorientierten, aber systematischen Einbezug in Funktionsprüfungen der Internen Revision

Organisatorische Rahmenbedingungen • Design der Arbeitsprozesse und strukturierte Festlegung von Kontrollen • Grenzen eines Self-Assessments • Art und Umfang der Qualitätssicherung

Risiko-/Kontrollanalyse zur Generierung von funktionsgetrennten Kontrollprüfungen (i. S. e. Frühwarnsystems)

Spannungsfeld Self-Assessment durch Fachbereiche vs. Supervision durch Interne Revision

Dokumentation der Supervision in einem Kontrollsystem & Ansprüche der Aufsicht


Kontrolltests & Wesentliche Prozesse aus Sicht der Internen Revision (Dr. Karsten Geiersbach)

Erwartungshaltung der Aufsicht

Vorgehensmodell bei der Beurteilung der AT 8.2-Risikoanalyse & Sicherstellung eines einheitlichen Beurteilungsmaßstabs; Abgrenzung der IR-Aufgaben zur Rolle der Compliance-Funktion bei wesentlichen Anpassungsprozessen

Wirksamkeit des IKS als neuralgischer Punkt, Verwendbarkeit der Wirksamkeit-/Kontrolltests von Compliance sowie Optimierungspotenziale

Ansatzpunkte für präventive interne Monitoring-Aktivitäten/ Kontrolltests zur Überprüfung der bankeigenen Methodik(!)

IDW Prüfungsstandards als praktikable Grundlage, insbesondere PS 261 und PS 300 für IKS-Kontrolltests und Berichterstattung sowie Bestimmung der Stichprobengröße

Als Abschluss ist ein Online-Test mit 20 Multiple Choice-Kontrollfragen zu bestehen.

Konditionen und Organisatorisches

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Den Zugangslink nebst Code erhalten Sie am Vortag des Seminars. Dieser ermöglicht Ihnen die Teilnahme am Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung finden Sie unter MeinFCH. Dort finden Sie eine Woche nach dem Termin auch den Filmmitschnitt des Seminars für die Dauer von 3 Monaten. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine „Teilnahme“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern ansonsten nicht gestattet ist und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

Video-Konferenz-System
Online-Zugang erhalten Sie per Mail in Nutzung über Plattform Zoom
Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

Ihre Dozenten

Michael Helfer
Geschäftsführer
FCH Consult GmbH


Thorsten Pegelow
Unternehmensbereichsleiter, Direktor Revision
Hamburger Sparkasse AG


Regina Cordts
Sachgebietsleitung IKS-Evidenz
Norddeutsche Landesbank - Girozentrale -


Thomas Jurk
Senior Consultant
FCH Consult GmbH


Verena Morio
Senior-Referentin im Risikomanagement
Sparkasse KölnBonn


Thomas Kredel
Master Revisor Revision + Risk & ControlSelf-Assesments
TARGOBANK AG


Dr. Karsten Geiersbach, CIA
Leiter Interne Revision
Kasseler Sparkasse


Durch unsere Hybrid-Lösung haben Sie die Wahl:

  • Entweder besuchen Sie das Seminar vor Ort oder
  • Sie besuchen das Seminar LIVE im virtuellen Raum über unsere Online-Lösung
Weitere Infos zur Online-Lösung finden Sie HIER.

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