Umsetzungs-Check Forbearance, Non performing loans & Aufsichtsrechtliche EWB

NEU: inkl. Anforderungen der CRR vom 25.04.2019 betreffs "Aufsichtsrechtlicher EWB"

Inhaltsverzeichnis:

Schwerpunkte des Beratungsangebots

Zum Thema

Über vielfältige aufsichtsrechtlich nationale und europäische Veröffentlichungen treten die Bankprozesse zur Bearbeitung von Krediten im Sinne einer laufenden Qualitätssicherung und Beherrschung des Ausfallrisikos verstärkt in den Mittelpunkt. Sowohl die erhöhten Anforderungen der aktuellen MaRisk, die EZB und EBA Leitfäden betreffs non performing Loans, als auch die aktuelle Änderung der CRR per 25.04.2019 haben auch die Anforderungen an weniger bedeutende Institute erhöhen. Schwerpunkt ist dabei die laufende Qualitätssicherung und risikoorientierte Weiterentwicklung der Kreditprozesse unter Integration der Erkenntnisse der laufenden Kapitaldienstrechnung, des Risikofrühwarnsystem und der Ergebnisse der Problemkreditbearbeitung. Ziel dabei ist die Vermeidung und die rechtzeitige Abschirmung von Ausfallrisiken. Die aktuellen Anforderung der CRR zur Unterlegung von nicht durch handelsrechtlicher Risikovorsorge abgeschirmten NPL's durch Kernkapitalunterlegung stellen neue Anforderungen an Planung, Prozesse und Einsatz von Risikominderungen durch Sicherheiten.  Durch umfangreiche Meldeanforderungen nach FinRep, AnaKredit, Millionenkreditmeldewesen und Erweiterungen in der Offenlegung wird eine laufende Transparenz über Forbearancemassnahmen, NPL, Ausfall und Risikovorsorge bei der deutschen und europäischen Aufsicht erzielt.

Vorgehen

Wesentliches Kernelement ist die bankindividuelle Analyse der Umsetzung der neuen und bestehenden Vorgaben und die damit einhergehende prozessuale und technische Umsetzung der komplexen Anforderungen. Um die erforderliche Güte und Qualität der fachlichen und technischen Umsetzung sicherzustellen, werden im Rahmen des Umsetzungs-/Prozess-Checks die folgenden Themenbereiche schwerpunktmäßig bearbeitet:

  • Fachliche Analyse: Aufbauend auf die aufsichtsrechtlichen Anforderungen wird der bankinterne Gesamtprozess der Kreditbearbeitung analysiert. Schwerpunkte sind dabei die Schlüssigkeit der spezifischen Bankprozesse rund um:
    • Die laufende Kapitaldienstrechnung,
    • Das Risikofrühwarnsystem,
    • Die Durchführung von Forbearancemassnahmen (Restrukturierung/Umschuldung)
    • Der Problemkreditbearbeitung,
    • Der Risikovorsorge.
    • Der Planung und Entwicklung der nicht durch Risikovorsorge abgeschirmten NPL- bei Bedarf incl. Analyse Einsatzoptimierung Sicherheiten,
    • Der aufsichtsrechtlichen Meldungen und des internen Reportings.

Im Fokus stehen dabei aufbauend auf die bankindviduelle Strategie und die schriftlich fixierte Ordnung die Vernetzung der einzelnen inhaltlichen Prozessschritte und die Installation eines lernenden Systems. Fragen der bankspezifischen Verbindung und Definition von Forbearance, Non- Performing, Ausfall. Risikovorsorge werden analysiert. 

  • Datenanalyse/ -beschaffung:Welche Daten sind zu folgenden Schwerpunkten notwendig und in den Systemen der Banken vorhanden bzw. können beschafft werden: Z.B.
    • Entwicklung Kapitaldeckungsquote und Besicherungsquote -Kredit/Kreditnehmer,
    • Bilanzkennzahlen Kreditnehmer
    • Zahlungsverkehrsdaten (Umsätze, Limitauslastungen, negative Informationen) Kreditnehmer,
    • Risikofrühwarnsignale incl. der Qualität der Bearbeitung,
    • Art und Laufzeit der Forbearancemassnahmen,
    • Gründe und Massnahmen betreffs der Problemkreditbearbeitung,
    • Ausfälle -Ausfallgründe- Risikovorsorge- Rückflüsse,
  • Es wird die Schlüssigkeit und Aktualität der Daten im internen Reporting und diversen externen Anzeigen z.B. (Finrep, AnaCredit, Corep, RTFA) betrachtet.

  • Prozessanalyse: Ergänzend zur fachlichen Analyse wird überprüft welche institutsspezifischen Prozesse anzupassen bzw. neu zu definieren sind. Schwerpunkt ist das Aufdecken kritischer Prozessschnittstellen und evtl. Systembrüche.

Ergebnisse

Ziel ist es, individuell die institutsspezifische Umsetzung der umfangreichen aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu überprüfen, institutsspezifische Umsetzungsprobleme zu erkennen und ggf. einen Lösungsansatz zu erarbeiten. Dabei steht eine sachgerechte und dennoch effiziente/fehlerminimierende Implementierung der neuen Vorgaben im Mittelpunkt. Sie erhalten eine Fülle von pragmatischen, prozesserleichternden Tipps, Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze für die notwendigen Anpassungen von Prozessen und möglichen Qualitätssicherungen.

Darüber hinaus kann spezielle Unterstützung bei fachlichen Auslegungsfragen, Dokumentationsthemen , Plausibilitätschecks, Anwendungstests und bei der Identifikation von Effizienz- und Eigenkapitaloptimierungspotenzialen erbracht werden.

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