Seminardokumentation: IKS-Bewertung & Festlegung wesentlicher Prozesse

Einbindung der operationellen Risiken (OpRisk) • Ableitung Wesentlichkeit • AT 8.2-Auswirkungsanalysen im IKS

Die Aufsicht erwartet ein wirksames (gelebtes) IKS in den Banken und hat diesbezüglich zahlreiche Vorgaben (u. a. SREP!) gemacht. Die Häuser müssen insbesondere in den wesentlichen Prozessen regelmäßige (mind. jährliche) Risiko-/Kontrolltests ihrer Schlüsselkontrollen vornehmen. Zudem belegen zahlreiche Sonderprüfungen, dass nicht richtig gesetzte, dokumentierte und überwachte Kontrollen das IKS einschränken und bereits zu Kapitalzuschlägen geführt haben! Die Verantwortlichen benötigen daher aktuelle Wirksamkeits-Bewertungen. Haupt-Problemfelder in der Praxis resultieren dabei aus einem unkoordinierten Zusammenspiel zwischen den Beteiligten, aber auch aus Unsicherheiten über das richtige methodische Vorgehen (insbesondere Umfang und Turnus der Stichproben bzw. Kontrolltests sowie Verfahren der Prozess-Risikobewertungen).

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
07.05.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

Praxisbericht zur Bewertung von Prozessrisiken

Sicherstellung einheitlicher Vorgaben – Operationelle Risiken als Grundlage

Praktische Vorgehensweisen: Entscheidungsfindung, Einbezug von Spezialisten der 2. Verteidigungslinie, methodische Standards, Kontrollbewertungen

Herausforderungen bei der Berechnung von Schadenhöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten – Unterscheidung Brutto- und Nettorisiken sowie „Normal“- und „Worst Case“-Bewertung von prozessunabhängigen Risiken

Praxisbericht: Kontrolltests als Grundlage für die Bewertung der Angemessenheit und Effektivität des IKS

Kontrolltests (Supervision) durch risikoorientierten, aber systematischen Einbezug in Funktionsprüfungen der Internen Revision

Organisatorische Rahmenbedingungen • Design der Arbeitsprozesse und strukturierte Festlegung von Kontrollen • Grenzen eines Self-Assessments • Art und Umfang der Qualitätssicherung

Risiko-/Kontrollanalyse zur Generierung von funktionsgetrennten Kontrolltests (i. S. e. Frühwarnsystems)

Spannungsfeld Selbstkontrolle (Self-Assessment) durch Fachbereiche vs. Supervision durch Interne Revision

Dokumentation der Supervision in einem Kontrollsystem & Ansprüche der Aufsicht

Kontrolltests & Wesentliche Prozesse aus Sicht der Internen Revision

Erwartungshaltung der Aufsicht

Festlegung und Prüfung wesentlicher Prozesse

Vorgehensmodell bei der Beurteilung der AT 8.2-Risikoanalyse & Sicherstellung eines einheitlichen Beurteilungsmaßstabs; Abgrenzung der IR-Aufgaben zur Rolle der Compliance-Funktion bei wesentlichen Anpassungsprozessen

Wirksamkeit des IKS als neuralgischer Punkt, Verwendbarkeit der Wirksamkeit-/Kontrolltests von Compliance sowie Optimierungspotenziale

Ansatzpunkte für präventive interne Monitoring-Aktivitäten/Kontrolltests zur Überprüfung der bankeigenen Methodik (!)

IDW Prüfungsstandards als praktikable Grundlage, insbesondere PS 261 und PS 300 für IKS-Kontrolltests und Berichterstattung sowie Bestimmung der Stichprobengrößen

Doku verfügbar ab:

07.05.2020

Ihre Dozenten

Dr. Karsten Geiersbach, CIA
Leiter Interne Revision
Kasseler Sparkasse


Verena Morio
Senior-Referentin im Risikomanagement
Sparkasse KölnBonn


Thomas Kredel
Master Revisor Revision + Risk & ControlSelf-Assesments
TARGOBANK AG


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