Seminardokumentation: Prozesse/Orga-Handbuch & IKS

Prüfungssicherer Aufbau • Reduzierung Komplexität • Effektives Prüfen

<p>Die Aufsicht erh&ouml;ht den Druck auf die Institute hinsichtlich der Qualit&auml;t der Prozesse. Insbesondere durch den SREP steht die Wirksamkeit der Kontrollen stark im Fokus (u. a. drohende Kapitalzuschl&auml;ge bei Prozess-/IKS-M&auml;ngeln). Durch funktionsf&auml;hige (und wirksame!) Kontrollen und pr&auml;zise, aber deutlich verschlankte Orga-Richtlinien k&ouml;nnen prozessuale Risiken vermieden bzw. aufgedeckt werden. Nur eine konsequente Fokussierung auf die wesentlichen Prozesse (Aufbau) erm&ouml;glicht es, bei Pr&uuml;fung (IR) und Kontrolle (Compliance und Fachbereiche), den Gesch&auml;ftsleitern und Aufsichtsgremien eine Angemessenheitsaussage in Bezug auf das Gesamt-IKS geben zu k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus erwartet die BaFin von den Instituten ein aktives Management von wesentlichen Ver&auml;nderungen im IKS sowie regelm&auml;&szlig;ige Risikoanalysen (Fachbereiche).</p>

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

Verfügbar ab Nettopreis
25.03.2020 150,00 €

Seminarthemen und Agenda

Aufsichtlich erkannte Schwachstellen in Prozessen, Arbeitsrichtlinien und bei der Darstellung und Durchführung der Kontrollen

Erkenntnisse aus 44er-Prüfungen, z. B. fehlende vorstandsseitig delegierte Kompetenzen, mangelhafter (nur formaler) Aktualisierungsprozess, immer wieder Unterschiede zwischen den schriftlichen Vorgaben und der gelebten Praxis

Vorgehensmodell im Rahmen von aufsichtlichen Prüfungen (Ableitung aus strategischen Vorgaben, Nachvollziehbarkeit, Verzahnung Richtlinien, Arbeitsanweisungen und Stellenbeschreibungen)

Problemfeld Kontrollbeschreibungen: unvollständige und unpräzise Vorgaben zu Kontrollen, Nachvollziehbarkeit durchgeführter Kontrollen (Dokumentationserfordernisse)

Schwachstelle Auslagerungsprozesse, u. a. Vorgaben für die (interne) Dienstleistersteuerung

Vorgehensweise beim Aufbau eines Prozessmanagements und Einführung eines internen KontrollSystems - Chancen und Stolpersteine in Projekten 

Aufsichtliche Rahmenbedingungen und Nutzen für das Institut – erforderliche Maßnahmen und Ressourcen für IKS-/Prozessmanagementprojekte

Praxisbericht zur Optimierung der bestehenden Orga-Anweisungen – Ausgangssituation und Zielbild

Hohe Bedeutung der (neuen) Rollen im Prozessmanagement – Schnittstellen zu IKS-Projekten: Sind Prozessbeschreibungen ohne Kontrollen überhaupt sinnvoll/zulässig?

Umfang und Ausgestaltung von Prozesslandkarten, u. a. Gliederungstiefe – erforderliche Verzahnungen mit der schriftlich fixierten Ordnung (sfO) und den Kontrollen

Praxisbericht zur Bewertung von Prozessrisiken

  • Vorgehensweise zur Erstellung eines risikoorientierten IKS 
  • Sicherstellung einheitlicher Vorgaben – Operationelle Risiken als Grundlage
  • Quantifizierung von Prozessrisiken: Herausforderungen bei der Berechnung von Schadenhöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten – Unterscheidung Brutto- und Nettorisiken sowie „Normal und Worst Case“ 
  • Behandlung prozessübergreifender Risiken

Vernetzung der Prozesslandkarte mit dem Prüfungsuniversum (Revision), dem Kontrollplan (Compliance) und der Steuerung der operationellen Risiken (Risikocontrolling)

Strukturierter Aufbau einer Risiko-Kontroll-Matrix

Vereinheitlichung der Wesentlichkeitsbegriffe und der Risikoanalysen, u. a. Zusammenführung „Wesentliche Änderungen“ (AT 8.2) mit „NPP“ (AT 8.1) und „Auslagerungen“ (AT 9)

Herstellung einer Kongruenz mit den Festlegungen des IT-Schutzbedarfs

Hohe Bedeutung und Praxistipps für die Implementierung eines zentralen Veränderungsprozesses unter Einbeziehung des Rechtsmonitorings und der IT-Changes

Neue Einflüsse aus MaRisk & BAIT

Praxisbericht: Umstellung der Organisationsanweisungen auf eine prozessorientierte Darstellung  

Neugestaltung des Organisationshandbuchs nach Auswahl einer BPM-Software; Ziel: prozessuale, textliche und dokumentenbasierte Darstellung der sfO-Bestandteile

Parallel Etablierung von Geschäftsprozessmanagement in der Bank

Erarbeitung einer individuellen Prozesslandkarte

Erforderliche Festlegung der organisatorischen Rahmenbedingungen zur sfO (schriftlich fixierte Ordnung), z. B. Modellierungskonventionen 

Hohe Bedeutung der Verprobung auf der Basis eines Piloten für die Überführung von Inhalten aus dem alten „Orga-Handbuch“ in die neue prozessorientierte Form 


Risiken und Nebenwirkungen, aber auch Chancen für die Interne Revision bei Einführung eines Prozessmanagements

Wertvolle Informationen für die Risikoanalyse und die Prüfungsplanung: jährliche Prozessaudits unter Beteiligung der Internen Revision

Messbare Prozessrisiken als Grundlage für eine risikoorientierte Prüfungsplanung

Erleichterte Adressierung von konkreten Prüfungsfeststellungen: klare Aufgabenzuordnung und Verantwortlichkeiten bei den Prozesseignern

Konkreter Fokus auf die zur Prozessverbesserung vereinbarten Maßnahmen und deren Wirksamkeit im Rahmen der Prüfungstätigkeit

Praxisbericht: Herausforderungen für die IR in der Projektbegleitung bei Einführung eines Prozessmanagements, u. a. Integration der schriftlich fixierten Ordnung des Instituts in die Prozesslandschaft

Doku verfügbar ab:

25.03.2020

Ihre Dozenten

Rainer Kunze
Referatsleiter Laufende Aufsicht
Deutsche Bundesbank


Verena Morio
Senior-Referentin im Risikomanagement
Sparkasse KölnBonn


Daniela Häming
Abteilungsleiterin/Direktorin Organisationsmanagement
Internationales Bankhaus Bodensee AG


Thomas Maurer
Leiter Interne Revision
Münchner Bank eG


Michael Helfer
Geschäftsführer
FCH Consult GmbH


Angelika Zimmer
Abteilungsleiterin Organisation
Bank für Sozialwirtschaft AG

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Bilden Sie sich zum Spezialisten in Ihrer Fachrichtung fort und erhalten Sie dafür ein Hochschulzertifikat. Weisen Sie so auch gegenüber der Aufsicht, dem Arbeitgeber und den Kunden Ihre Sachkund...

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