Neue Anforderungen an die Offenlegung von Finanz- & Risikodaten

Neue umfangreiche quantitative und qualitative Offenlegungspflichten zur Schaffung vergleichbarer und transparenter Risikoprofile • Ermessens-Spielräume • Praxistipps

Insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen sind die Offenlegungspflichten durch neue regulatorische Vorgaben deutlich erweitert worden und stehen dadurch vermehrt im Blickfeld von Aufsicht und Öffentlichkeit. Das Seminar zeigt auf, welche neuen Offenlegungspflichten sich für die Institute ergeben, welche Weiterentwicklungen zu erwarten sind (u. a. die Überarbeitung der aufsichtlichen Offenlegung durch den Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht) und welche neue Transparenz hieraus resultiert. Die Teilnehmer erhalten Praxistipps für eine sachgerechte und dennoch effiziente Umsetzung für die fortlaufende Qualitätssicherung sowie Prüfung der neuen Pflichten. Das Seminar richtet sich insb. an die Mitarbeiter der „betroffenen“ Fachbereiche: (Risiko-)Controlling, Banksteuerung, Rechnungswesen, Finanzen und Revision.

Inhaltsverzeichnis:

Seminardokumentation

19.10.2020 150,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 13:00 Uhr

Überblick über neue Offenlegungspflichten • Auslegungshinweise • Transparenzerhöhung durch die Offenlegung von Finanz- und Risikodaten

  • Aktueller Stand der europäischen Regulierungs- und Durchführungsstandards
  • Neue EBA-GL zur Offenlegung im Kontext von CoViD 19
  • Änderungen der Offenlegungsanforderungen durch das Risikoreduzierungsgesetzes (RiG) - u.a. bzgl. Vergütung und Risikoträger 
  • Die drei Phasen der Überarbeitung der Baseler Offenlegungsvorschriften
  • BCBS 309: Phase eins der überarbeiteten Baseler Offenlegungsanforderungen und deren Umsetzung durch EBA-Leitlinie Begrenzte Anwendungspflicht seit 01.01.2018!!
  • Neue fest von der Aufsicht vorgegebene Offenlegungsformulare
  • BCBS 356 bzw. BCBS 400: Zweite Phase der Überarbeitung der aufsichtlichen Offenlegung
  • BCBS 432: Dritte Phase der Überarbeitung der aufsichtlichen Offenlegung
  • Neue CRR II - inhaltliche Angleichung der Offenlegungsanforderungen - Reichweite des Proportionalitätsprinzips
  • Praktische Umsetzung der EBA-Leitlinien: u. a. zu Wesentlichkeit, Geschäftsgeheimnissen, Turnus der Offenlegung
  • Konsultation zu Offenlegungs- und Meldeanforderungen nach MREL & TLAC
  • Neue EU-Verordnung zu nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegungspflichten (EU 2019/2088)

Umfangreiche quantitative und qualitative Offenlegungspflichten bei Finanz- und Risikodaten:

  • Zentrale Vorschriften zur Aufstellung und Veröffentlichung von Finanz- und Geschäftsberichten; Neue Versionen der Meldebögen zur Offenlegung
  • Neuer EBA-RTS zur Offenlegung der Asset Encumbrance.
  • Ergänzende quantitative Offenlegung für Institute mit Bilanzsumme > EUR 30 Mrd. bzw. Encumbrance-Quote > 15%; Offenlegung des Belastungsgrads für das Geschäftsmodell; Neue Vorgaben fürHQLA-fähiger Vermögensgegenstände
  • Eigenmittelstruktur und -ausstattung: u.a. zu Komponenten, Abzugs­/Korrekturposten, Kapitalinstrumente
  • Adressenausfallrisiko: u.a. zu Kreditrisiko, Länderrisiko, Eigenanlagen, Darstellung der Risikopositionen, Markt-, Kontrahenten-, Zins und Liquiditätsrisiko
  • Offenlegungsbericht wird neben dem Geschäftsbericht hinsichtlich der aufsichtlichen Bedeutung deutlich aufgewertet


 
Übergreifende neue Offenlegungspflichten

  • Belastete und unbelastete Vermögenswerte (Asset Encumbrance)
  • Verschuldungsgrad: Leverage Ratio
  • Liquiditätskennziffern: Liquidity Coverage Ratio(LCR)/Net Stable Funding Ratio
  • (NSFR)
  • Vergütungspolitik: Finale EBA-Leitlinien zur Regulierung und Offenlegung von Vergütungssystemen
  • Übergangsbestimmungen zur Verringerung der Auswirkungen der Einführung des IFRS 9 auf die Eigenmittel (EBA/GL/2018/01).
  • Neue Offenlegungspflichten für OpRisk und Markt(preis)Risiko
  • Offenlegungsvorschriften für hypothetische RWAs, MREL und TLAC

Praxishinweis für eine sachgerechte und effiziente Umsetzung der neuen Anforderungen

  • Herausforderung Datenqualität: Vereinheitlichung der Datenquellen und Sicherstellung einheitlicher Granularitätsgrade
  • Praxisbericht: Sensibilisierung hinsichtlich (nicht)konsistenter Daten der Offenlegung und neuer Meldepflichten offenlegungsrelevante Daten-/Prozessschnittstellen - Prüfung der neuen Pflichten
  • Praktische Hinweise zu Offenlegungsschema gemäß EBA-ITS/RTS
  • Best Practice in der neuen Offenlegung - angemessene Offenlegungsstrategie
  • Notwendige Implementierung von Offenlegungsprozessen mit speziellen Kontrollen

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt ist die Seminardokumentation als PDF enthalten. Bei der Anmeldung gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus demselben Haus bei zeitgleicher Anmeldung einen Preisnachlass von 20%.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Den Zugangslink nebst Code erhalten Sie am Vortag des Seminars. Dieser ermöglicht Ihnen die Teilnahme am Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung finden Sie unter MeinFCH. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine „Teilnahme“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern ansonsten nicht gestattet ist und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

ONLINE-Veranstaltung mit ZOOM
die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail in Nutzung über Plattform Zoom
Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

Ihre Dozenten

Gerhard Klopf
stv. Abteilungsleiter Rechnungslegung, Aufsichtsdatenbanken
Deutsche Bundesbank


Daniel Schröder
Leiter Finanzen
Die Sparkasse Bremen AG


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