(Neues) Geschäftsfeld Stiftungsmanagement & Testamentsvollstreckung

Interessante Portfolioergänzungen im Bereich Private Banking – (Aufsichts)Rechtliche Anforderungen - Chancen - Risiken - (Angemessene) Vergütungs- & Honorarregelungen

Gerade in Zeiten weiter fortdauernder niedriger Zinsen und sinkender Erträge heißt es für Kreditinstitute, neue Geschäftsfelder und Ertragspotentiale zu erschließen. Hierbei bietet das Segment vermögende Privatkunden vielfältige Chancen. Insbesondere die Geschäftsfelder Stiftungsmanagement wie auch Testamentsvollstreckung bieten ein geeignetes Instrument, vermögende Kunden langfristig und nachhaltig zu beraten und ans Haus zu binden und interessante Vermögensportfolien im Hause zu halten und zu betreuen. Das Seminar gibt einen praxisorientierten Überblick, welche (aufsichts-)rechtlichen wie auch complianceseitige Vorgaben bei Gründung und Managen einer Stiftung sowie Testamentsvollstreckung zu beachten sind, welche Chancen sich dabei für die Häuser bieten und welche Risiken es zu beherrschen gilt.

Inhaltsverzeichnis:

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28.05.2020 Frankfurt/M. 790,00 €
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Seminarthemen und Agenda

Stiftungsmanagement als (Bank)Dienstleistung

  • Spektrum bankseitiger Stiftungs-Serviceleistungen
    • Welche Leistungen können bzw. sollten angeboten werden?
    • Analyse der Kundenstruktur
    • Know-how der Mitarbeiter
    • In welcher Abteilung ist eine Ansiedlung sinnvoll?
  • Motive einer Stiftungsgründung 
  • Kurzüberblick Grundlagen einer Stiftung
    • Begriff, Erscheinungsformen und Rechtsquellen
    • Satzung
  • Aufgaben und (berufsrechtliche) Grenzen beim Stiftungsmanagement durch Banken
    • Verwaltung von Stiftungsvermögen
      • Dreh- und Angelpunkt: Anlagerichtlinie
        • (notwendige) Regelungsinhalte (Strategie, Ziele, Grenzen, Zuständigkeiten, Berichterstattung)
        • Anlagerichtlinien für Stiftungen in Zeiten niedriger Zinsen
      • Rücklagenmanagement für gemeinnützige Stiftungen
        • Einsatz steuerrechtlicher Möglichkeiten
        • Dispositionsmittel „freie Rücklage“
        • Umschichtungsrücklage
    • Jahresabschluss und Tätigkeitsbericht 
      • Bilanzierung vs. Einnahmen-Überschuss-Rechnung
      • Gesetzliche Mindestanforderungen
      • Satzungsmäßige Vorgaben vs. freiwillige Darstellung
      • Einschaltung fachkundiger externer Dritter sinnvoll?
    • Finanzplanung für Stiftungen (Analyse, status quo, Hochrechnung)
    • Nachfolgemanagement für Stiftungsorgane (Stichwort „Continuity“)
    • Berufsrechtliche Grenzen (Rechtsdienstleistungsgesetz?)
    • Haftungsrisiken
  • GWG-Regelungen/Transparenzregister
    • Rechtsfähige Stiftung, unselbständige Stiftung, Trust: Wer ist wirtschaftlich Berechtigter der Stiftung?
  • DSGVO – Auswirkungen auf Stiftungen
    • Datenschutzbeauftragter erforderlich? 
    • Bestehende Informationspflichten
    • Einzuholende Einwilligungserklärungen 
  • Compliance für Stiftungsorgane – (k)ein Thema?


Testamentsvollstreckung durch Banken

  • Motive für Testamentsvollstreckungen aus Kunden- und Banksicht (u. a. Testamentsvollstreckung aus einer Hand!)
  • (Aufsichts)Rechtliche Grundlagen der Testamentsvollstreckung
    • Wo bestehen Grenzen durch das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)?
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Testamentsvollstreckers, u. a.
    • Erstellung Nachlassverzeichnis (notarielle Beglaubigung sinnvoll?)
    • Grundsätze ordnungsgemäßer Verwaltung (Problemfälle: Eingehung von Verbindlichkeiten und Verfügung über Nachlassgegenstände sowie Schenkungen durch Testamentsvollstrecker, Betriebsvermögen im Nachlass)
    • Informations- u. Benachrichtigungspflichten (u. a. ab wann besteht Verlustbenachrichtigungspflicht?)
    • Einschaltung Dritter
  • Testamentsvollstreckung als (Bank)Dienstleistung
    • Sinn und Zweck einer Testamentsvollstreckung durch Banken
    • Effiziente und sachgerechte Analyse des Nachlassvermögens (u. a. wie agieren bei riskanten Vermögensanlagen im Erblasserportfolio?)
    • Grundsätze einer ordnungsgemäßen Verwaltung und mögliche Interessenkonflikte 
      • Ausschließliche Anlage in hauseigenen Produkten möglich? 
      • Übertragung in Vermögensverwaltung sinnvoll? 
      • Interessenkollision mit eigenen Gebühren, Courtage?
      • Insichgeschäfte des Testamentsvollstreckers
    • „Angemessene“ Vergütungsregelungen und Vergütungssätze, Sondervergütungen und Honorarvereinbarungen (u. a. Konstituierungsgebühr, Auseinandersetzungsgebühr, bei Dauervollstreckung …)
    • Einbezug und Zusammenspiel mit externen Partnern und Vermittlern (u. a. Rechtsanwälten, Steuerberatern …)
    • Haftungsrisiken
      • Haftung gegenüber Erben und Vermächtnisnehmern
      • Haftung wegen nicht ordnungsgemäßer Verwaltung (z. B. bei bzw. ohne bestehende Anlagerichtlinien des Erblassers)
      • Haftung für beauftragte Dritte (z. B. externe Partner)
      • Wo ist ein Ausschluss, eine Begrenzung und Beschränkung möglich und sinnvoll?
      • Vermögensschadenshaftpflichtversicherung

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminardokumentation, Erfrischungen, Mittagessen und ein Fachbuch, sofern dies unter dem Seminartitel links erwähnt ist. Das Fachbuch wird nur vor Ort ausgehändigt und kann bei Ausverkauf durch einen gleichwertigen Titel ersetzt werden. Bei der Teilnahme an mehreren Seminaren dieser Seminarreihe durch einen oder mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen erhalten Sie für jedes weitere Seminar € 50,- Rabatt.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir ein Bearbeitungsentgelt von 150,- €*. Bei Stornos nach diesem Zeitpunkt wird das gesamte Seminarentgelt fällig. Zur Fristwahrung müssen Stornos schriftlich bei uns eingehen. Kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin ist möglich. Umbuchungen auf ein anderes Seminar sind bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin kostenfrei, danach fällt ein Bearbeitungsentgelt von 150 Euro* an. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche, wenn die Absage mindestens zwei Wochen vor dem Seminartermin erfolgt. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Durch die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 7 CPE-Punkte als Weiterbildungsnachweis für Ihre Zertifizierung.

* zzgl. 19 % MwSt. ** inkl. 7 % MwSt.

Tagungsort

relexa Hotel Frankfurt/Main
Lurgiallee 2 in 60439 Frankfurt/M.
Telefon: 069 957 78-0
Fax: 069 957 78 878
http://www.relexa-hotel-frankfurt.de/

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Ihre Dozenten

Volker Meierhöfer
Chief Compliance Officer 656 Stiftungen/Spenden/GWG/Compliance
Sparkasse Neuss


Andreas Otto Kühne
Rechtsanwalt
BKL Fischer Kühne + Partner


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