Entschlackte Organisationsrichtlinien: Schlank-Prüfungssicher-Lebbar

Aufsichtsrechtliche Dokumentationsanforderungen - Praxisberichte zur Reduzierung des Anweisungswesens - Einblicke in BPM-Werkzeuge - Projekt-Vorgehensweisen

Die Vielzahl komplexer neuer Regularien u. a. MaRisk, BAIT, Regelungen zum AT 9, OpRisk-Ansatz, diverse EBA-Guidelines, MaComp usw. sowie die steigende Zahl der Dokumentationsanforderungen der Aufsicht z. B. im IT-Bereich haben zu einem unübersichtlichen Anweisungswesen geführt. Im Ergebnis können Arbeitsanweisungen kaum noch aktuell gehalten werden und sind von den Mitarbeitern nicht mehr „lebbar“. Die § 44 KWG-Sonderprüfungen offenbaren immer wieder die erheblichen Prüfungsrisiken, dies berührt direkt die Geschäftsleitung gem. § 25a KWG. Praktiker, die federführend die Umsetzung in ihren Instituten begleitet haben, zeigen Wege auf und helfen, Stolperfallen zur prozessualen Umsetzung zu vermeiden. Das Seminar richtet sich an Vorstände, Organisatoren und Revisoren, die das Anweisungswesen deutlich verbessern wollen.

Inhaltsverzeichnis:

Nächster Termin

07.12.2020 - 08.12.2020 Frankfurt/M. 1.290,00 €
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Seminarthemen und Agenda

13:00 - 14:00 Uhr

Erwartungshaltung und Anforderungen der Aufsicht an ein dynamisches und fortlaufend gelebtes Anweisungswesen, gemäß KWG und MaRisk

Originäre Verantwortung der Geschäftsleitung für ein angemessenes und wirksames Risikomanagement

Ableitung des Detaillierungsgrades der Organisationsrichtlinien an Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt des Geschäftsmodells

Häufige Schwachstelle im Aktualisierungsprozess: Hol- und Bringschuld für Verantwortliche der Fachbereiche

Vorstandspflichten vs. Delegation an Fachbereiche - Zulässigkeit und Problemfelder

14:00 - 15:15 Uhr

Verzahnung des (Geschäfts-)Prozessmanagements mit dem Internen Kontrollsystem

Weiterentwicklung des Prozessmanagements zur Bankorganisation – Vorstellung des OHB-Projektes mit der deutlichen Hebung von Entschlackungspotentialen

Vernetzung des Prozessmanagements mit dem Internen Kontrollsystem (IKS)

Schaffung eines Kontrollinventars – Aufnahme und Dokumentation von Risiken und Kontrollen in der Risiko-Kontroll-Matrix (RKM)

Zusammenarbeitsmodelle im Projekt und Projektmarketing im Institut

Knackpunkte und Herausforderungen in der Projektarbeit

Ausblick: Verknüpfung des Prozessmanagements mit einem Workflow-Management-System

15:30 - 17:00 Uhr

Neuausrichtung und Entschlackung des Prozessmanagements - End-to-End-Prozesse als Treiber

Schaffung einer digitalen Ordnung um zu jeder Zeit, an jedem Ort und jeder Situation die richtigen, gültigen Anweisungen beachten und ausüben zu können

Einfach, verständlich und am internen Kundennutzen orientiert - und dennoch regulatorisch einwandfrei

Unterstützung und Integration der Ziele des Internen Kontrollsystems (IKS) - Risiken und Kontrollen in Prozessen

Vorgehen zur Reduzierung von OHB-Inhalten (> 30 Prozent), Vermeidung von Doppelungen und Klärung von Schnittstellenkonflikten

Vom Kunden her denkend - Ausrichtung an der End-to-End-Wertschöpfung mit optimierter Gliederungsstruktur (Prozesslandkarte)

09:00 - 10:45 Uhr

OHB-Projekt – Überführung des textbasierten Anweisungswesens in prozessuale Organisationsrichtlinien

OHB-Projekt: Projektplanung und -organisation – Stakeholdergewinnung – Berechnung des Ressourceneinsatzes im Fachbereich und Organisationsbereich – Umgang mit Veränderungen im Projektverlauf

Ausgestaltung der Fachbereichs-Workshops im Rahmen der Prozessaufnahme – Herausforderungen & Lösungen

Konzeption und (technische) Implementierung des Redaktionsprozesses – Workflows für Prozesse und mitgeltende Dokumente

Konzeption und Aufnahme von Risiken und Kontrollen in Prozessen – Risiko- und Kontrolleigenschaften – Praxisbeispiele

Knackpunkte & Herausforderungen im aktuellen Projektverlauf

11:00 - 13:00 Uhr

Nutzung von Standards und durchgängige Verankerung des Prozessgedankens im Institut

Überführung der Schriftlich fixierten Ordnung in prozessorientierte Organisations-richtlinien - Praktische Einblicke, Entschlackungspotentiale und Projekterfahrungen

Definition der Wesentlichkeit von Geschäftsprozessen - Kriterien und Praxisbeispiele

Dokumentation von (neuen) bankaufsichtlichen Anforderungen, u. a. Prozesskennzahlen, Schutzbedarf, Öffnungsklauseln, (Schlüssel-)Kontrollen

Sicherstellung der institutsweiten Prüfungssicherheit durch die Einführung eines GRC-Verfahrens (Governance, Risk und Compliance-Verfahren) im Geschäftsprozess-management

Verknüpfung des Geschäftsprozessmanagements mit den neuen EBA-Richtlinien, insbesondere zum Vertrags- und Auslagerungsmanagement

Rollen und Verantwortlichkeiten im Geschäftsprozessmanagement - Fachbereich vs. Organisation

14:00 - 16:00 Uhr

Von der Prozessdokumentation zur Prozesstransformation. einfach. machen.

Reifegradmodell in der Prozesswelt & Einordnung der Bank für Sozialwirtschaft

Praxis-Tipps: Vorbereitung & Durchführung eines Projektes zur prozessorientierten OHB-Ausgestaltung

Erforderliche Festlegung der organisatorischen Rahmenbedingungen zur SfO (Schriftlich fixierte Ordnung)

Fix old world: Optimierung Kunden-/Bearbeitungsprozesse

Establish new world: Automatisierung / Digitalisierung

Prozessgovernance: Praktische Erfahrungen aus Prozesswerkstätten, Steuerungsinstrumente

Prozesscontrolling und Steuerungsinstrumente zur Hebung von Einspar- und Entschlackungspotentialen

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminardokumentation, Erfrischungen, Mittagessen und ein Fachbuch, sofern dies unter dem Seminartitel links erwähnt ist. Das Fachbuch wird nur vor Ort ausgehändigt und kann bei Ausverkauf durch einen gleichwertigen Titel ersetzt werden. Bei der Teilnahme an mehreren Seminaren dieser Seminarreihe durch einen oder mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen erhalten Sie für jedes weitere Seminar € 50,- Rabatt.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir ein Bearbeitungsentgelt von 150,- €*. Bei Stornos nach diesem Zeitpunkt wird das gesamte Seminarentgelt fällig. Zur Fristwahrung müssen Stornos schriftlich bei uns eingehen. Kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin ist möglich. Umbuchungen auf ein anderes Seminar sind bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin kostenfrei, danach fällt ein Bearbeitungsentgelt von 150 Euro* an. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche, wenn die Absage mindestens zwei Wochen vor dem Seminartermin erfolgt. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Durch die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 7 CPE-Punkte als Weiterbildungsnachweis für Ihre Zertifizierung.

* zzgl. 16 % MwSt. ** inkl. 5 % MwSt.

Tagungsort

relexa Hotel Frankfurt/Main
Lurgiallee 2 in 60439 Frankfurt/M.
Telefon: 069 957 78-0
Fax: 069 957 78 878
http://www.relexa-hotel-frankfurt.de/

Nächster Termin

07.12.2020 - 08.12.2020

Ihre Dozenten

Rainer Kunze
Referatsleiter Laufende Aufsicht
Deutsche Bundesbank


Arnold Bezdan
Gruppenleiter Unternehmensentwicklung - Bankorganisation
akf bank GmbH & Co KG


Sabine Börnsen
Projekt Managerin IT Informationstechnologie
TeamBank AG Nürnberg


Eugen Baranowski
Senior Referent Prozessmanagement
L-Bank


Uwe Stahlheber
Bereichsleiter Organisationsberatung
Nassauische Sparkasse


Angelika Zimmer
Abteilungsleiterin Organisation
Bank für Sozialwirtschaft AG


Haluk Ata
Leiter Prozessmanagement
Bank für Sozialwirtschaft AG


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