Quick-Check Kredit-Meldewesen

Inhaltsverzeichnis:

Schwerpunkte des Beratungsangebots

Zum Thema

Daten sind der „Treibstoff“ des 21. Jahrhunderts: Aufgrund des „Daten- und Vergleichbarkeits-Hungers“ der EZB und der Deutschen Bundesbank rückt das Meldewesen auch in „weniger bedeutenden Instituten“ (LSI) zunehmend in den Fokus der Bankenaufsicht. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Daten rund um das Adressausfallrisiko von einer hohen Brisanz. Das Meldewesen befindet sich angesichts von Änderungen bestehender sowie der Einführung komplett neuer Meldepflichten(z.B. AnaCredit, FinRep) in einer großen Umbruchphase und nimmt an Komplexität zu. Die zentrale Herausforderung neben der Umsetzung der regulatorischen Vorgaben sind die massiv gestiegenen Anforderungen an Qualität und Quantität der einzelnen Meldedaten. Im Mittelpunkt steht die Konsistenz und Plausibilität der Daten zwischen den verschiedensten Meldungen und der internen Steuerung. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für die institutsindividuellen Risikoprofile und letztendlich auch für die Bemessung von möglichen SREP-Zuschlägen. Infolge der Wertigkeit dieser Informationsquelle bildet das Meldewesen künftig einen Schwerpunkt in 44er Prüfungen. Die hohen Anforderungen an stets korrekte Meldungen erfordern entsprechend effiziente und dokumentierte Prozesse und qualifiziertes Wissen in jedem Institut.

Vorgehen

Die Sicherstellung der Datenqualität/-verfügbarkeit/-konsistenz auf der Grundlage automatisierter, institutsinterner Meldeprozesse und die qualitätsgesicherte Abgabe der Meldungen stehen im Mittelpunkt der Analyse. Schwerpunkt sind dabei die Abläufe und die Qualität der Kreditanzeigen (AnaCredit, Millionenkredite und Großkredite) in Plausibilität zu weiteren Anzeigen nach KWG, CoRep, FinRep, FinaRisikoV, Bista und des internen Reportings (Steuerung). Im Vorfeld werden mit dem jeweiligen Institut der konkrete Umfang des Checks und ggf. spezielle Schwerpunkte abgestimmt.

Im Rahmen des Quickchecks bieten wir:

  • Grundlegende fachliche Qualitätssicherung,
  • Analyse Prozesse incl. interne Dokumentation,
  • Erhebung auftretender Systembrüche und ggf. unzuverlässiger interne und externe (z.B. von Fondsgesellschaften) zugelieferte Daten,
  • Stichprobenartiger Qualitätscheck der Meldungen incl. Datenkonsistenz.

Ergebnisse

Ziel des Quick Check ist es:

(a) die Fehleranfälligkeit/-häufigkeit im Kredit/Melde-Workflow und somit künftige Feststellungen in 44er Prüfungen zu verringern,

(b) der Bankenaufsicht pünktlich zu den Meldeterminen zuverlässige Daten zur Verfügung zu stellen,

(c) die für das Aufsichts-Reporting zu ermittelnden Daten auch für das institutseigene Management-Reporting und somit für die Gesamtbanksteuerung (Synergieeffekte) nutzbar zu machen,

(d) Überprüfung der Angemessenheit der Dokumentation.

Darüber hinaus kann Unterstützung bei fachlichen Auslegungsfragen und bei der Identifikation von Effizienzpotenzialen erbracht werden.

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