Qualitäts-Check Fraud-IKS

Sicherheit für das eigene Geschäftsmodell und externe Prüfungen

Inhaltsverzeichnis:

Schwerpunkte des Beratungsangebots

Zum Thema

Gemäß § 25h KWG müssen Banken im Rahmen eines angemessenen Risikomanagements nicht nur über angemessene Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verfügen, sondern auch zur Verhinderung „sonstiger strafbarer Handlungen“ („Fraud“). Dies bedingt jedenfalls ein pro aktives Vorgehen bei der Vermeidung sowie der Aufdeckung von Fraud. Demzufolge ist das Interne Kontrollsystem (IKS) von Banken auch spezifisch auf die Aufdeckung von Fraud durch Mitarbeiter und/oder externe Dritte auszurichten und entsprechend zu gestalten. Dies betrifft sowohl die erste als auch die zweite Verteidigungslinie einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG, ergänzt durch die Tätigkeit der Internen Revision als dritte Verteidigungslinie. 


Vorgehen

Die Basis für die (auch) fraud-spezifische Ausrichtung des bankinternen IKS bildet insbesondere eine vollumfängliche und detaillierte Risikoanalyse für „sonstige strafbare Handlungen“(aufsichtsrechtliche Pflicht für den Geldwäschebeauftragten bzw. die „Zentrale Stelle“). Dabei ist es unabdingbar, zur Identifizierung derartiger unredlicher Handlungen „wie ein Täter zu denken“ und mögliche Angriffsflächen in allen Geschäftsfeldern sowie im unternehmerischen Betrieb der Bank zu antizipieren. Nur wenn die Angriffsflächen bekannt sind, kann umfassend beurteilt werden, inwieweit ein Institut überhaupt gegen dieses Szenario geschützt ist. Im zweiten Schritt wird dann die IKS-Wirksamkeit der vorhandenen Sicherungsmaßnahmen und Kontrollen bewertet. Hierdurch können risikoorientiert notwendige ergänzende Maßnahmen erkannt, empfohlen und implementiert oder alternativ auf transparenter Basis einer bewussten Entscheidung getroffen werden, ein vorhandenes Fraud-Risiko  zumindest im Einzelfall  zu akzeptieren.



Ergebnisse

Im Ergebnis ist Ihr Institut wirksam und pro aktiv auf die Verhinderung von Fraud ausgerichtet. Dabei geht es idealerweise darum, dass die kriminelle/unredliche Handlung bereits bei der Anbahnung aufdeckt wird und nicht erst, wenn hieraus schon ein materieller Schaden für die Bank entstanden ist.

Das bedeutet, dass bereits Ihre IKS-Prozesse der ersten Verteidigungslinie derartige Aspekte berücksichtigen und demzufolge die Aufdeckungschancen über alle drei Verteidigungslinien hinweg implementiert sind. Die Wirksamkeit der dann implementierten IKS-Ansätze hängt dabei im besonderen Maße vom Kontrollbewusstsein und dem „Instinkt zum Selbstschutz“ eines jeden einzelnen Mitarbeiters ab, der Kontroll- und Überwachungshandlungen durchzuführen hat.




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