FACHZEITSCHRIFTEN


ForderungsPraktiker

ForderungsPraktiker ist die seit November 2009 zweimonatlich erscheinende Schwesterzeitschrift des BankPraktiker. Gerichtet an Fach- und Führungskräfte der Sanierungs-, Verwertungs-, Abwicklungs- und Inkassoabteilungen der Kreditinstitute informiert er praxisnah über alle Phasen des erhöhten Kreditrisikos von Restrukturierung, Sicherheitenbe- und -verwertung bis hin zur Beitreibung von Forderungen. Neben den von Praktikern mit wertvollen Tipps versehenen Artikeln, finden Sie zahlreiche Meldungen über aktuelle Themen aus Wirtschaft, Kreditgewerbe und Rechtsprechung sowie interessante Besprechungen der für die Zielgruppe beachtenswerten Fachpublikationen.


UNSERE BEITRÄGE AUS DEM INHALTSVERZEICHNIS

Was Banken die Zusammenarbeit mit alternativen Finanzierern bringt

Banken müssen sich angesichts der Umwälzungen am Markt anpassen. Lohnt sich dabei die Zusammenarbeit mit einem alternativen Finanzierer? Autor Carl-Jan von der Goltz geht der Frage am Beispiel des alternativen Modells Sale & Lease Back nach.

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IDW ES 2 mit wesentlichen Neuerungen zur Sanierung

Der Standard IDW S 2 aus dem Jahr 2000 zu den Anforderungen an Insolvenzpläne ist mittlerweile in die Jahre gekommen, so dass eine Überarbeitung angebracht erscheint. Die neuere Rechtsprechung, u. a. das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG), wurde daher in den IDW ES 2 n. F. – Entwurf einer Neufassung des IDW Standards: Anforderungen an Insolvenzpläne – integriert. Des Weiteren wurden Inhalte des Sanierungskonzeptes nach IDW S 6 in den Entwurf der Neukonzeption des IDW ES 2 n. F. aufgenommen. Daher ist zu untersuchen, inwieweit sich Änderungen zur alten Fassung ergeben und wie die Anwendbarkeit in Theorie und Praxis gerade im Hinblick auf den sanierenden Insolvenzplan erscheint.

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Bauträger- und Endfinanzierungen 2020

Das Bauträgergeschäft lockt im (noch) günstigen Marktumfeld mit soliden erzielbaren Renditen, zweifellos zählt es aber auch zu den schwierigsten und risikoreichsten Geschäftsfeldern von Kreditinstituten. Für eine erfolgreiche Abwicklung ist es daher unerlässlich, dass die verantwortlichen Mitarbeiter im Bereich der Bauträgerfinanzierung ein fundiertes Fachwissen im komplexen Dreiecksverhältnis von „Bank – Bauträger – Erwerber“ aufweisen und auch entsprechend vorhalten.

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Bonität nachhaltig beurteilen

Je ausdifferenzierter die Vorgaben der Aufsichtsbehörden sind, desto engmaschiger und wirkungsvoller können Kreditgeber sich vor Verlusten und Ausfällen schützen. Im Gespräch erörtern Dominik Leichinger, Prüfungsleiter im Referat Bankgeschäftliche Prüfungen 2, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in NRW, und Frank Schottenheim, Director Financial Institutions bei PS-Team, wie sich die MaRisk besonders auf die Mobilienfinanzierung auswirken.

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AnaCredit – warum der Teufel im Detail liegt

Auch im Anschluss an die Implementierung der Anforderungen zur Meldung nach AnaCredit bleibt das Thema eine Herausforderung für die Institute. Rückwirkende Anforderungen sorgen für anhaltenden Aufwand in den betroffenen Fachbereichen. Dennoch kann das Reporting auch als Chance für eine strategische Neuausrichtung im Datenmanagement gesehen werden.

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Zubehör: Werte zwischen Grundschuld und Sicherungsübereignung

Die Einordnung von beweglichen Sachen als sachenrechtliches Zubehör zur Hauptsache ist für Banken als Grundpfandgläubiger genauso wichtig wie für Banken, die sich an den Sachen Sicherungseigentum übertragen lassen wollen. Der Beitrag beleuchtet das Thema aus Sicht der Kreditsicherungspraxis.

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

das EU-Parlament hat die Richtlinie zum „Präventiven Restrukturierungsrahmen“ beschlossen. Die einen feiern diese als durchschlagenden Erfolg für die Sanierung von Unternehmen. Andere, vornehmlich Gläubiger, sehen diese kritischer, da im Wesentlichen ihre Rechte betroffen sind. Viele Vorgänge in der Sanierung von Unternehmen sollen künftig durch eine Justiz- oder Verwaltungsbehörde entschieden werden. Funktioniert die außergerichtliche Sanierung in Deutschland so schlecht, dass Gerichte jetzt auch noch privatrechtlich organisierte Sanierungen entscheiden müssen? Ist die Erfolgsquote – rd. zwei Drittel der Krisenfirmen können wieder dem Markt zugeführt werden – so negativ oder erhebt diese Daten (bewusst) keiner? Existieren keine Alternativen der Sanierung in der Insolvenz mit der Eigenverwaltung, dem Insolvenzplan oder der übertragenden Sanierung? Und vor allem, können Behörden und gegebenenfalls gerichtlich eingesetzte Akteure wirklich besser sanieren oder darüber entscheiden? Benötigt werden in der Sanierung und Restrukturierung nicht Verwalter, sondern Gestalter!

Außergerichtliche Sanierungen funktionieren nach dem Einigungsprinzip über Verhandlungen und berücksichtigen die Rechte der Gläubiger wie auch das Rangprinzip. Dies soll jetzt durch den präventiven Restrukturierungsrahmen untergraben werden. Des Weiteren bestehen in Deutschland für Kreditinstitute detaillierte Vorgaben in den MaRisk. Diese schreiben einen Sanierungsverlauf mit bestimmten Bestandteilen, wie der Überprüfung der Sanierungsfähigkeit, vor. Banken und Sparkassen nehmen sich diesem aufwendigen und kostenintensiven Prozess im Sinne ihrer Firmenkunden an und begleiten die Sanierung oft als treibende Kraft. Des Weiteren hat der IDW mit dem Standard S 6 detaillierte Inhalte für ein Sanierungskonzept geschaffen. Begleitet wird dies durch eine kluge BGH-Rechtsprechung. Daher braucht es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Restrukturierungsplan. Ist der Inhaber denn so schützenswert als erfolgloser Unternehmenslenker oder sind es nicht eher die Gläubiger, die eben nicht die Geschäfte führen, aber ihr gutes Geld dafür hergeben? Es scheint, dass dieser „Präventive Restrukturierungsrahmen“ in Teilen nicht richtig betriebswirtschaftlich durchdacht wurde. Auch wurden anscheinend vorab keine Datenerhebungen zum Erfolg der außergerichtlichen Sanierung durchgeführt, sonst hätte man sich wohl viel Arbeit sparen können. Oder ist dieses Instrumentarium als verkappte ABM-Maßnahme für derzeit in Deutschland unterbeschäftigte Insolvenzverwalter gedacht?

Diese Richtlinie braucht so richtig keiner und auch kein förmliches und gerichtliches Sanierungsverfahren. Als die ersten Beiträge zu einem vorinsolvenzlichen Verfahren in 2010 erschienen, konnte man nur darüber lächeln. Jetzt vergeht einem das Lachen, gerade als betroffener Gläubiger! In Deutschland existiert ein klarer Rahmen und es bestehen logische Entscheidungskriterien, wie und ob eine vorinsolvenzliche Sanierung begleitet wird. Wenn jetzt alle Banken in der Zukunft ihre Sanierungsabteilungen schließen und keine erhöht risikobehafteten Kredite in der Sanierung mehr vergeben oder sonstige Zugeständnisse gewähren, hat der „Präventive Restrukturierungsrahmen“ wirklich einen durchschlagenden Erfolg gehabt. Bei der Umsetzung in nationales Recht sind auf jeden Fall die Überschneidungen zu den bestehenden Regelungen der InsO und der MaRisk zu beachten und es bedarf weiser Entscheidungen.

Beste Grüße von Prof. Dr. Wolfgang Portisch, Hochschule Emden-Leer


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Unser Herausgebergremium besteht aus folgenden Mitgliedern

  • Klaus Bales
    Rechtsanwalt, Geschäftsführer ImmoAdvisors GmbH, ALTOR Group, Heidelberg
  • Gregor Breitenbach
    Gruppenleiter Risikomanagement im Bereich Kredit, DZ BANK AG, Frankfurt
  • Dr. Friedrich Cranshaw
    Rechtsanwalt, vorm. Banksyndikus und Leiter Recht Mannheim
  • Peter Friedmann
    Niederlassungsleiter Baden-Württemberg, Hämmerle GmbH & Co.KG
  • Dr. Karsten Geiersbach
    Bereichsleiter Interne Revision, Kasseler Sparkasse
  • Horst Harms-Lorscheidt
    Piepenburg Gerling Rechtsanwälte
  • Prof. Dr. Martin Hörmann
    Rechtsanwalt, Insolvenzverwalter, Anchor Rechtsanwälte, Ulm
  • Frank J. Horvath
    Geschäftsführer Creditorum GmbH
  • Michael Jander
    Zentralbereichsleiter Immobilienbewertung und Kreditmanagement, Kreissparkasse Böblingen
  • Dominik Leichinger
    Deutsche Bundesbank
  • Christian Merz †
    Rechtsanwalt, CLOUTH & PARTNER RECHTSANWÄLTE
  • Prof. Dr. Wolfgang Portisch
    Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Emden-Leer
  • Eva Ringelspacher
    Restrukturierungspartner jwt GmbH & Co.KG
  • Torsten Steinwachs
    Geschäftsführer, BMS Bondmanagement Support GmbH & Co KG, Frankfurt/M.
  • Wolfgang Wegener
    Abteilungsdirektor Rechtsabteilung, Stadtsparkasse Mönchengladbach
  • Michael Ziegler
    Sparkasse Pforzheim Calw

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